Chemische Verbindungen. Gesetz der konstanten und multiplen Proportionen. Atomtheorie.

  • W. Strecker

Zusammenfassung

Im Gegensatz zu den Gemengen stehen die Verbindungen, die wir auch als gleichteilige oder homogene Stoffe bezeichnet hatten. Abgesehen davon, daß sie sich durch Operationen, wie wir sie eben kennengelernt haben, nicht zerlegen lassen, zeigen sie auch hinsichtlich ihrer Zusammensetzung bestimmte Regelmäßigkeiten, die für sie kennzeichnend sind. An einem Beispiel läßt sich das wieder am besten erkennen. Reiben wir in einer starkwandigen Porzellanschale, einer sogenannten Reibschale, Eisenfeile, wie sie in jeder Schlosserwerkstatt abfällt, mit Schwefel zusammen, so können wir das entstandene graue Pulver leicht wieder in seine Bestandteile zerlegen. Wir können das Eisen mit dem Magneten herausziehen, oder wir können den Schwefel in einer Flüssigkeit, die man Schwefelkohlenstoff nennt, auflösen, vom Eisen abfiltrieren und durch Verdunsten der Lösung den Schwefel zurückgewinnen, geradeso wie wir Salz und Sand getrennt haben. Das graue Pulver ist also zweifellos ein Gemenge.

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© Berlin · Verlag von Julius Springer 1929

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  • W. Strecker

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