Die Platinmetalle.

  • W. Strecker

Zusammenfassung

Als Platinmetalle werden die Metalle bezeichnet, die sich mit dem Platin zusammen finden, nämlich das Ruthenium, das Rhodium, das Palladium, das Osmium und das Iridium. Ihr Hauptfundort ist der Ural, der 95% der Gesamtproduktion liefert, andere Fundstätten liegen in Brasilien, Mexiko, Borneo und in Tasmanien. Sie kommen stets gediegen vor und werden aus den Sanden oder dem zertrümmerten Gestein durch Waschen gewonnen. Man unterscheidet leichte und schwere Platinmetalle. Zu den leichten gehören die drei erstgenannten, zu den schweren die zwei letzten und das Platin selbst. Ruthenium ist ein sprödes, sehr schwer schmelzbares Metall. Der Schmelzpunkt liegt über 1950 °. Es ist unlöslich in Säuren und wird selbst von Königswasser, auch wenn es fein verteilt ist, nur schwer angegriffen. Ihm ähnlich ist das Osmium, das das höchste spezifische Gewicht von 22,48 hat und ebenfalls einen sehr hohen Schmelzpunkt, gegen 2 5oo°. Es hat deswegen bei der Herstellung von Glühlampen als Glühdraht Verwendung gefunden, ist aber vom Tantal und dann vom Wolfram verdrängt worden.

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© Berlin · Verlag von Julius Springer 1929

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  • W. Strecker

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