Kupfer. Silber. Gold.

  • W. Strecker

Zusammenfassung

Von diesen Elementen, die die Untergruppe der ersten Gruppe des periodischen Systems bilden, ist das Kupfer das häufigste, das sogar im gediegenen Zustand in beträchtlichen Mengen gefunden wird. Da aber das gediegene Vorkommen den gewaltigen Bedarf an Kupfer nicht zu decken vermag, so wird es auch noch aus seinen Erzen, meist Schwefelverbindungen, die auch noch Eisen enthalten, dargestellt. Die schwefelfreien Erze, wie das Rotkupfererz, das nur aus Kupfer und Sauerstoff besteht, werden dazu nur mit Kohle geschmolzen, wodurch das Rohkupfer abgeschieden wird. Die Schwefelerze, wie der Kupferkies, werden zunächst an der Luft erhitzt oder geröstet, um den Schwefel zu verbrennen und das Metall in Oxyd überzuführen. Dann werden sie mit Kohle und kieselsäurehaltigen Zusätzen verschmolzen, wodurch das Eisen verschlackt wird. Man erhält dann ein Gemisch von Kupferoxyd und Kupfersulfid, da der Schwefel beim Rösten nicht ganz verbrennt; durch mehrfaches weiteres Rösten und Glühen und schließliches Erhitzen mit Kohle wird dann das Kupfer metallisch abgeschieden. Zur Reinigung bedient man sich der elektrolytischen Raffination.

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© Berlin · Verlag von Julius Springer 1929

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  • W. Strecker

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