Eindimensionale Theorie der Peltonturbine (Becherturbine)

  • Wilhelm Spannhake

Zusammenfassung

Abb. 174 zeigt alle wesentlichen Konstruktionselemente der modernen Freistrahlturbine, deren Urform von dem Amerikaner Pelton stammt und daher noch häufig nach ihm benannt wird. Am Umfang eines mehr oder minder scheibenförmigen Rades sind „Becker“ angegossen oder angeschraubt von der Form zweier aneinander gehaltenen hohlen Hände. Ihre Form ist symmetrisch zu einer senkrecht zur Radachse stehenden Mittelebene, in der die Becherschneide liegt (in dem Schnitt p−p′ besonders deutlich, aber auch in den beiden anderen Rissen der Abb. 174 erkennbar). Beaufschlagt wird das Rad partiell, d. h. nur über einen gewissen Teilbogen des Umfangs hinüber, und zwar durch einen freien Strahl, der in den modernen Ausführungen immer Kreisquerschnitt hat. Er tritt aus einer „Nadeldüse“ aus, die so angeordnet wird, daß der Strahl mit seiner senkrecht zur Radachse stehenden Mittelebene genau in der gleichstehenden Mittelebene der Becher liegt, von jeder Becherschneide also in zwei symmetrisch abgelenkte Hälften geteilt wird. Charakteristisch ist dabei, daß die Hauptablenkungsrichtung in einer Ebene parallel zur Radachse liegt, wie dies insbesondere aus dem Schnitt p−p′ hervorgeht. Nach unserer früheren, in 25 gewählten Bezeichnungsweise wäre also das Peltonrad unter die Axialturbinen zu rechnen.

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© Julius Springer in Berlin 1931

Authors and Affiliations

  • Wilhelm Spannhake
    • 1
  1. 1.Technischen HochschuleKarlsruheDeutschland

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