Technische Gesichtspunkte bei der Konstruktion und Bestellung von Isolierpreßstoffen

  • Arthur Sommerfeld

Zusammenfassung

Enge Zusammenarbeit zwischen Hersteller und Verbraucher, besonders aber zwischen Hersteller und Konstrukteur ist eine notwendige Voraussetzung, um zufriedenstellenden Ausfall von Isolierpreßteilen bei möglichst niedrigen Gestehungskosten zu erreichen. Eine persönliche Aussprache zwischen den Beteiligten an Hand der Zeichnungen oder Modelle, die den ganzen Apparat oder die ganze Maschine darstellen, soweit sie für die Beanspruchung des Isolierteiles von Wichtigkeit sind, trägt wesentlich zur Förderung bei, um dem Hersteller die richtige Auswahl der Materialtype und die konstruktive Ausgestaltung des Preßstückes klarzumachen. Wenn man den bisweilen auftretenden Klagen über unzureichende Eigenschaften von Isolierpreßteilen nachgeht, so findet man häufig, daß der Besteller selbst Schuld an dem Versagen der Teile hat. Er hat z. B. bei der Anfrage weder Angaben über die Beanspruchung, noch über den Verwendungszweck gemacht, wohl aber eine bestimmte Isolierstoffklasse vorgeschrieben, so daß der Fabrikant annehmen mußte, dieses Material sei für den vorliegenden Zweck bereits genügend ausprobiert.

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© Zentralverband der deutschen elektrotechnischen Industrie E.V., Berlin 1927

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  • Arthur Sommerfeld

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