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Zusammenfassung

In den Kolbenmaschinen gibt der Dampf sein Arbeitsvermogen dadurch ab, daß er infolge seines Überdruckes einen Kolben hin und her bewegt, der durch ein Kurbelgetriebe die Arbeit auf eine umlaufende Welle übertragt. Die potentielle Energie des Dampfes, vermindert urn die unter-wegs durch Reibung der Getriebeteile, Konden-sation und Abwärme entstehenden Verluste,erscheint als lebendige Energie an der Kurbel-welle. In den Dampfturbinen dagegen wird dem Dampf lebendige Energie unmittelbar entzogen und durch ein Schaufelrad auf eine Welle uber-tragen. Der Grundgedanke einer Dampfturbine von einfachster Form ist in Abb. 1 dargestellt. Auf dem Umfang einer Scheibe sitzen radial stehende, gebogene Schaufeln; die Abwicklung des Schaufelkranzes zeigt der Grundriß. Ein Dampf strahl strömt aus einem feststehenden Leit-apparat mit der Geschwindigkeit c unter dem Winkel seitlich gegen den Radkranz. Durch die Biegung der Schaufeln wird deR Dampf gezwungen, seine Geschwindigkeit nach Richtung und GroBe zu ä ändern und dadurch an das Laufrad den Teil seiner lebendigen Energie abzugeben, welcher der Anderung der GroBe seiner Geschwindigkeit entspricht, natürlich abzüglich der Reibungsverluste.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1929

Authors and Affiliations

  • Franz Seufert

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