Die Ehe als der von der Gesellschaft gebotene Rahmen für das normale Sichausleben des weiblichen Organismus

  • Hugo Sellheim

Zusammenfassung

Die Ehe ist der Versuch zur Herstellung und Erhaltung der Harmonie der Geschlechter. Es fällt der Hygiene und Diätetik des Frauenlebens die Aufgabe zu, die Ursachen des Zusammenpassens auf der einen Seite und die Ursachen der Disharmonie auf der anderen Seite zu ergründen, um beim Eingehen der Ehe sich im Einzelfalle, soweit es geht, an die optimalen Bedingungen halten zu können. Die Ehe soll ein gegenseitig befriedigendes Gemeinwesen sein, bei dessen Geraten sich die Frau ebenso wohl fühlt, als sie beim Mißraten darunter leidet. Eine wichtige Rolle spielt das Altersverhältnis der Ehegatten.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literatur

  1. 1.
    Butte, W., Die Biotomie des Menschen. Bonn 1829.Google Scholar
  2. Bluhm, Agnes, Frühehe und Spätehe. Handwörterbuch für Sexualwissenschaften von Max Marcuse. 2. Aufl. S. 201. A. Marcus und E. Webers Verlag, Bonn 1926 undGoogle Scholar
  3. Kuhn, Philalethes: Ehevermittlung. Handwörterbuch der Sexualwissenschaft von Max Marcuse. 2. Aufl. S. 146. A. Marcus und E. Webers Verlag, Bonn 1926.Google Scholar
  4. Löwenfeld, L., Über das Eheliche Glück. Erfahrungen, Reflexionen und Ratschläge eines Arztes. 3. Aufl. Wiesbaden, J. F. Bergmann, 1912.Google Scholar
  5. 1.
    Kuhn, Ph., Ehe Vermittlung. Handwörterbuch der Sexualwissenschaft von Max Marcuse. 2. Aufl. S. 147. A. Marcus und E. Webers Verlag, Bonn 1926.Google Scholar
  6. 2.
    Jessner, Körperliche und Seelische Liebe. Leipzig, Curt Kabitzsch, 1924.Google Scholar
  7. 3.
    Fürbringer, Sexuelle Hygiene in der Ehe, aus von Noorden und Kamina, Krankheiten und Ehe. 2. Aufl. Leipzig, Georg Thieme, 1916.Google Scholar
  8. Derselbe, Koitus. Handwörterbuch der Sexualwissenschaft von Max Marcuse. 2. Aufl. S. 376. A. Marcus und E. Webers Verlag, Bonn 1926.Google Scholar
  9. 4.
    Bettmann, Geschlechtsleben und Hygiene. Im Handbuch der Hygiene von Rubner, v. Gruber und Ficker. 4. Bd. 3. Abt. Leipzig, Hirzel, 1923.Google Scholar
  10. 1.
    Waldstein und Erkler, . Wien. klin. Wochenschr. 42. Jahrg. 1913.Google Scholar
  11. 2.
    Borgius, Walter, Das Problem der ledigen Frau. Zeitschr. f. Sexualwissenschaft Bd. 12. H. 7. S. 214. 1925.Google Scholar
  12. 1.
    Menge, Über Hygiene und Diätetik des Weibes. In Menge-Opitz, Handbuch der Frauenheilkunde, J. F. Bergmann 1913 undGoogle Scholar
  13. Nürnberger, Sterilität. In Halban-Seitz, Handbuch der Biologie und Pathologie des Weibes 1925.Google Scholar
  14. 2.
    Fürbringer, P.: Präventivverkehr. Handwörterbuch der Sexualwissenschaft von Max Marcuse. 2. Aufl. S. 587. A. Marcus und E. Webers Verlag, Bonn 1926.Google Scholar
  15. 1.
    Eugen Wilhelm, Beseitigung der Zeugungsfähigkeit und Körperverletzung de lege lata et de Jege ferenda. Halle, Marhold, 1911.Google Scholar
  16. 1.
    Kisch, E. H., Das Geschlechtsleben des Weibes in physiologischer, pathologischer und hygienischer Beziehung. Wien, Urban & Schwarzenberg, 1904.Google Scholar
  17. 2.
    Kehrer, Zur Reform operativer und konservativer Indikation. Verhandl. d. dtsch. Ges. f. Gynäkol. Innsbruck 1922.Google Scholar
  18. 3.
    Sellheim, Metroendometritis und Metropathie. Deutsche med. Wochenschr. 1923. Nr. 22 u. 23.Google Scholar
  19. 4.
    Kuhn, Philalethes, Ehehindernisse. Handwörterbuch der Sexualwissenschaft von Max Marcuse. 2. Aufl. S. 107. A. Marcus und E. Webers Verlag, Bonn 1926.Google Scholar
  20. 5.
    Bettmann, Geschlechtsleben und Hygiene, im Handbuch der Hygiene von Eubner, v. Gruber und Ficker. 3. Abt. Bd. 3. Leipzig, Hirzel, 1923.Google Scholar
  21. 1.
    Kuhn, Philalethes, Eheberatung. Handwörterbuch der Sexualwissenschaft von Max Marcuse. 2. Aufl. S. 103. A. Marcus und E. Webers Verlag, Bonn 1926.Google Scholar
  22. 2.
    Derselbe, Ehezeugnisse. Handwörterbuch der Sexualwissenschaft von Max Marcuse. 2. Aufl. S. 147. A. Marcus und E. Webers Verlag, Bonn 1926.Google Scholar
  23. 2.
    Kober, Der Kinderreichtum, eine Lebensnotwendigkeit für unser Volk. Verein der Ärzte Halle a. S. am 14. Nov. 1923. Münch, med. Wochenschr. 1924. Nr. 1.Google Scholar
  24. 1.
    Sellheim, Zur ärztlichen Schwangerschaftsunterbrechung, gelegentliche Bemerkungen im Verein der Ärzte in Halle a. S. am 7. Febr. 1923. Münch, med. Wochenschr. 1923.Google Scholar
  25. 1.
    Sellheim, Unglücksfall, Fahrlässigkeit und Unfähigkeit in der Geburtshilfe. Zentralbl. f. Gynäkol. 1926. Nr. 1.Google Scholar
  26. 1.
    Ziegler, Die Phylogenie der Liebe. Neue Weltanschauung 1913. Heft 11.Google Scholar
  27. v. Hart mann, Das Unbewußte in der geschlechtlichen Liebe in seiner Philosophie des Unbewußten. Bd. 1, S. 190. 11. Aufl. Leipzig 1904.Google Scholar
  28. 1.
    Scheuer, O. F., Strumpf und Strumpfband. Handwörterbuch der Sexualwissenschaft von Max Marcuse. 2. Aufl. S. 765. A. Marcus und E. Webers Verlag, Bonn 1926.Google Scholar
  29. 1.
    Milton, Doctrine and Discipline of divorce. 1834.Google Scholar
  30. 2.
    von Humboldt, Wilhelm, Idee zu einem Versuche, die Grenzen der Wirksamkeit des Staates zu bestimmen. Gesammelte Schriften, herausgegeben von Alb. Leitzmann. 1792. 1. Bd. S. 193.Google Scholar

Copyright information

© J. F. Bergmann, München 1926

Authors and Affiliations

  • Hugo Sellheim
    • 1
  1. 1.Leipziger UniversitätsfrauenklinikDeutschland

Personalised recommendations