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Mercerisation mit anderen Chemikalien

  • Erwin Sedlaczek

Zusammenfassung

Man darf den Ausdruck Mercerisation in diesem Kapitel nur sinngemäß auslegen, d. h. als Verfahren zur Erzeugung von Glanz o.a. auf Baumwollfasern deuten, und zwar unter Zuhilfenahme auch anderer als der bisher besprochenen Chemikalien. Die Glanzerzeugung der sogenannten Mereerisation besteht nach der am meisten vertretenen Ansicht auf einer Hydratisierung, d. h. einer Veränderung der Oberfläche der Baumwollfaser. Man kann derartige Veränderungen auch durch oberflächlich verlaufende chemische Umwandlungen der Baumwollfaser oder durch mechanische Ablagerung von Cellulose oder Seide u. dgl. in und auf der Faser erreichen, wobei gleichzeitig eine Umwandlung der Baumwollfaser durch Hydratisierung oder auch auf chemischem Wege Hand in Hand gehen kann. Man hat die Baumwolle oberflächlich in den Ester der Xanthogensäure (Viscose) übergeführt, sie mit Kupferoxydammoniak behandelt oder veräthert bzw. verestert. Verwendet wurden bei Gegenwart von Alkali, Monohalogenfettsäuren, Halohydrine, chlorierte Kohlenwasserstoffe, Dialkylsulfat, Säurechloride der aromatischen Reihe und anorganische Säurechloride, Phosphor-chloride u. a. m.

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Copyright information

© Julius Springer in Berlin 1928

Authors and Affiliations

  • Erwin Sedlaczek

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