Die Funktionsleiter

  • H. Schwerdt

Zusammenfassung

Betonen wir in erster Linie das Ziel, eine Rechenzeichnung zu entwerfen, so können wir unter Verzicht auf die sinnfällige Anschaulichkeit, die einem Kurvenbilde innewohnt, ein wertvolleres Hilfsmittel gewinnen. — Es werde im Beispiele ßα 2 der Wert ß = 30, der zu α = 7,75 gehört, wiederholt gebraucht; wir können dann die jedesmalige Ablesung an der β-Teilung vermeiden und auf der α-Teilung selbst bei 7,75 den Wert ß = 30 festlegen (Abb. 8). Wird die entsprechende Konstruktion für andere Werte ß durchgeführt, so ergeben sich auf dem Träger zwei Teilungen: jeder Punkt des Trägers ist als Bild eines Wertepaar es (α, β) anzusehen. Man nennt diese Art der Darstellung eine Doppelskala oder Doppelleiter1). Die Kurve und das Millimeternetz, die beide zur Herstellung der Doppelleiter geführt haben, werden nun unterdrückt, und wir erhalten die in Abb. 8b gesondert gezeichnete Darstellung. Die vorliegende Konstruktion kann an jedes empirische Kurvenbild angeschlossen werden; um zu vermeiden, daß die Koordinatenlinien die Kurve unter sehr spitzen Winkeln schneiden, ziehen wir zweckmäßig die Ergebnisse des § 2 heran.

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© Julius Springer in Berlin 1924

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  • H. Schwerdt

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