Naturphilosophische Betrachtungen in der nachkantischen Zeit.

  • Ilse Schneider

Zusammenfassung

Heinrich Hertz hat seinen „Prinzipien der Mechanik“1) eine naturphilosophische Betrachtung über Raum, Zeit und Masse vorangeschickt. Man kann vollkommene Übereinstimmung mit Kant feststellen. Er erkennt die Gültigkeit synthetischer Urteile a priori an, sein erstes Buch enthält eigentlich nur solche. Scharf trennt ei die philosophische Begriffsbildung von der physikalischen. Er unterscheidet die Sätze der Erfahrung von denen, die sich auf „innere Anschauung“ berufen und dementsprechend Mechanik von Geometrie und Kinematik. Der Raum des ersten Buches von Hertz’ Mechanik ist ebensowenig meßbar, wie es Kants reiner Raum ist: „Der Raum des ersten Buches ist der Raum unserer Vorstellung“ 2). Was den Begriff der Meßbarkeit hineinträgt, ist die Erfahrung. Hier liegt die Grenze des Apriorischen. Um zu wissen, was Hertz mit „innerer Anschauung“ meint, soll dieser Ausdruck, der von Kant stammt, näher erläutert werden.

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© Julius Springer in Berlin 1921

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  • Ilse Schneider

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