Untersuchung frischer Präparate

  • G. Schmorl

Zusammenfassung

Die Untersuchung am frischen Präparat gestattet einerseits eine schnelle Orientierung, andererseits gibt nur sie Gelegenheit, die Gewebsstruktur möglichst dem Natürlichen entsprechend zu studieren. Die Stellung einer sicheren Diagnose dabei ist zwar für den Anfänger nicht selten mit Schwierigkeiten verknüpft, da die feineren Strukturverhältnisse sich im frischen Zustand einem ungeübten Auge nicht immer so deutlich und klar darstellen wie am gehärteten und gefärbten Objekte. aber man sollte es niemals unterlassen, die Untersuchung des frischen Präparats der am gehärteten vorangehen zu lassen. da viele, die feinen Zellstrukturen betreffende Veränderungen nur am frischen Objekt deutlich hervortreten, z. B. die trübe Schwellung, die hydropische, fettige, schleimige Degeneration usw. Ein guter Wegweiser für die Untersuchung frischer Präparate ist der histologische Atlas von Zupfpräparaten unfixierter Organe und Gewebe von H. Plenk, Wien: Julius Springer 1928.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literatur

  1. Albrecht: Pathologie der Zelle. Lubarsch-Ostertag, Erg. 6.Google Scholar
  2. Albrecht: Zur physiologischen und pathologischen Morphologie der Zelle. Verh. dtsch. path. Ges. 1899.Google Scholar
  3. Albrecht: Festschrift für Bollinger 1902.Google Scholar
  4. Albrecht, Arnold: Über Struktur und Architektur der Zellen. Arch. mikrosk. Anat. 52.Google Scholar
  5. Albrecht, Behrens; Tabellen zum Gebrauch bei mikroskopischen Arbeiten (2).Google Scholar
  6. Albrecht: Enzyklopädie der mikroskopischen Technik (3).Google Scholar
  7. Albrecht, Bennhold, Hermann: Über die Ausscheidung intravenös einverleibten Kongorotes bei den verschiedensten Erkrankungen, insbesondere bei Amyloidosis. Dtsch. Arch. klin. Med. 142,H. 1/2Google Scholar
  8. Albrecht, Erdmann, RH.: Praktikum der Gewebspflege oder Explantation, besonders der Gewebezüchtung. Berlin: Julius Springer 1922Google Scholar
  9. Albrecht, Frey: Das Mikroskop. LeipzigGoogle Scholar
  10. Albrecht, Goldmann: Die äußere und die innere Sekretion des gesunden und kranken Organismus im Lichte vitaler Färbung. Beitr. klin. Chir. 64, H. 1 (1909)Google Scholar
  11. Albrecht, Golovine: Sur le fixage du Neutralrot. Z. Mikrosk. 19(1902)Google Scholar
  12. Albrecht, Haurowitz, F.: Über die Differenzierung lebenden und toten Protoplasmas durch Methylgrün. Virchows Arch. 242, 345 (1923)Google Scholar
  13. Albrecht, Herzfeld: Natur der am lebenden Tier erhaltenen granulierten Färbungen bei Verwendung basischer und saurer Farbstoffe. Wiesbaden 1927.Google Scholar
  14. Albrecht, Israel: Praktikum der pathologischen Histologie. Berlin 1893.Google Scholar
  15. Albrecht, Köhler, A.: Das Mikroskop und seine Anwendung. Hb. d. biolog. Arbeitsmethoden, hrsg. von E. Abderhalden. Abt. II.Physikalische Methoden, S. 171. Berlin u. wien: Urban & Schwarzenberg 1923.Google Scholar
  16. Albrecht, Krause: Gibt es eine vitale Färbung? Anat. Anz.24.Google Scholar
  17. Albrecht, Lauche, A.: Ein einfacher Mikroskop-Heizkasten. Zbl. Path. 33, 371 (1922/23)Google Scholar
  18. Albrecht, Mitamura, T.: Über eine neue Fixierungsmethode farbstoffhaltiger Organe. Ibid. 33, 596 (1922/23)Google Scholar
  19. Albrecht, Ranvier: Traité technique d’histologie (2). Paris 1889Google Scholar
  20. Albrecht, Ribbert: Untersuchungen über die normale und pathologische Physiologie der Niere. Bibl. m. 4.Google Scholar
  21. Albrecht, Schmaus: Lubarsch-Ostertag, Erg. 1.Google Scholar
  22. Albrecht, Schulemann: Vitale Färbungen mit sauren Farbstoffen usw. Biochem. Z.80 (1917)Google Scholar
  23. Albrecht, Schultze, M.: Die Anwendung mit Jod konservierter tierischer Flussigkeiten. Virchows Arch. 30 (1864)Google Scholar

Copyright information

© F.C.W Vogel in Berlin 1934

Authors and Affiliations

  • G. Schmorl
    • 1
  1. 1.Patholog.-Anatom. AbteilungStadtkrankenhause Dresden-FriedrichstadtDeutschland

Personalised recommendations