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Astropecten aurantiacus

(nebst Asterias)
  • Paul Röseler
  • Hans Lamprecht

Zusammenfassung

Wir unterscheiden an dem Seestern die zentrale Scheibe und die fünf strahlig davon ausgehenden Arme. Die Rückenseite ist gleichmäßig mit Paxillen besetzt, das sind gestielte Kalkgebilde, welche auf ihrem verbreiterten Kopfende einen Kranz von Papillen tragen. Die oberen Marginalplatten, welche die seitliche Begrenzung der Arme bilden, tragen größere Stacheln; die Unterseite der Arme ist bis an die Ambulakralfurche heran mit kleineren Stacheln bedeckt. In der Ambulakralfurche unterscheiden wir zwei Reihen Am­bulakralfüßchen und in der Mitte zwischen ihnen den Hauptnervenstrang. Auf der Rückenseite bemerken wir, exzentrisch und interradial gelegen, die Madreporenplatte. Ein After fehlt. Auf der Bauchseite liegt in der Mitte der Zentralscheibe die Mundöffnung. Bei manchen Exem­plaren ist der Magen weit aus der Mundöffnung vorgestülpt. Zwischen den Stachelreihen, welche zu beiden Seiten der Ambulakralfurche sich entlang ziehen, sieht man bei manchen Arten kleine, sehr kurz gestielte oder sitzende Gebilde, die Pedicellarien, die als Greifapparate dienen und bei der mikroskopischen Behandlung des Objektes genauer be­trachtet werden. Astropecten hat keine Pedicellarien.

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Copyright information

© Julius Springer in Berlin 1914

Authors and Affiliations

  • Paul Röseler
    • 1
  • Hans Lamprecht
    • 2
  1. 1.Luisenschule zu BerlinDeutschland
  2. 2.Friedrichs·Werder·Schen Oberrealschule zu BerlinBerlinDeutschland

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