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Zusammenfassung

Skizzieren wir noch einmal kurz die Zweiheit der Fragestellung, mit der wir ans Tierexperiment herantreten. Der Dauerinspiriumsversuch in seinen zwei Erscheinungstypen ist zu deuten. Eine Reaktion I (Primärreaktion), charakterisiert durch die Schnelligkeit der Frequenzbewegung, tritt auf zugleich mit dem Inspirationsakt: sehr schnell erfolgt ein Frequenzanstieg, meist 1–2 Sekunden über die beendete Inspiration hinaus, und es setzt dann für die Phase des Dauerinspiriums die Pulsverlangsamung ein. Mit der Exspiration geht selten eine kurze, weitere Verlangsamung einher, meist Beschleunigung und Abklingen zur Ausgangsfrequenz, in glatter Kurve oder in Wellenform. Die Reaktion II (Sekundärreaktion), ist offenbar weit träger in ihrem Charakter. Wir beobachten im Verlauf des Dauerinspiriums, meist im Anschluß an eine initiale Reaktion I ein Ansteigen der Frequenz, hinausreichend über den Exspirationsakt, gefolgt von reaktiver Verlangsamung. Schon die Versuche beim Menschen ließen den Schluß zu, daß Momente der Herz- und Arterienfüllung hier den Ausschlag geben.

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© Verlag von Julius Springer 1923

Authors and Affiliations

  • Alfred Pongs

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