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Der Gang des Abbaus des Monopols

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Zusammenfassung

Wenn seitens des Handels, der durch die Enteignung seines Berufes am meisten betroffen ist, auch gefordert wird, daß die Übergangszeit so kurz wie möglich gehalten werde, so ist der Kaufmann doch an der Gefahr einer überstürzten Freigabe des Verkehrs mehr als andere beteiligt. Er in erster Linie trägt das Risiko der Erschütterungen des Marktes, zumal die Risikoversicherung im Terminhandel für die meisten Handelsartikel völlig fehlt und die Getreidebörsen überhaupt erst wieder zu Kräften kommen müssen. Deshalb stimmt das Interesse des Handels mit dem allgemeinen Interesse darin überein, daß eine staatliche Kontrolle erst dann verschwinden darf, nachdem die Marktpsychologie wieder normal geworden ist. Noch unter dem Schutze des Monopols sollen die Konsumenten das Vertrauen gewinnen, daß sie ihren Bedarf wieder nach freier Wahl in jedem gewünschten Ausmaße decken können, so daß sie freiwillig dazu zurückkehren, sich nur im Ausmaße friedensmäßiger Speisekammervorräte zu versorgen; und auch der Kaufmann muß die Überzeugung der Wiederkehr normalen Geschäftsgangesgewonnen haben. Sonst wären Hamsterei und Überspekulation unvermeidlich und würden zu Erschütterungen des Marktes führen, die den normalen Ablauf des Wirtschaftslebens für lange Zeit hintanhalten könnten.

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© Verlag von Julius Springer 1916

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