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Messung von Beschleunigungen, Schwingungen und Erschütterungen

  • Paul M. Pflier

Zusammenfassung

Die Beschleunigung kann als zweiter Differentialquotient des Weges nach der Zeit auf eine Länge, als erster Differentialquotient der Geschwindigkeit nach der Zeit auf eine Geschwindigkeit oder nach dem bekannten Zusammenhang \(\text{Beschleunigung}\; = \frac{{\text{Kraft}}}{{\text{Masse}}}\) auf eine Kraft zu- Bye rückgeführt werden. In den ersten beiden Fällen ist eine doppelte bzw. einfache elektrische Differentiation erforderlich, während das letzte Verfahren die Beschleunigung unmittelbar angibt. Geradlinige Beschleunigungen werden vorzugsweise auf eine Kraft, Drehbeschleunigungen auf eine Geschwindigkeit zurückgeführt, Wechselbeschleunigungen werden nach allen drei Verfahren gemessen. Die auftretenden Fehler sind, wie bei allen mechanisch-elektrischen Messungen, in einer Beeinflussung des mechanischen Vorganges durch die Rückwirkung des elektrischen Gebers sowie in einer fehlerhaften Anzeige oder Aufzeichnung des geänderten mechanischen Vorganges infolge der inneren Fehler des Meßgerätes oder des Meßverfahrens zu suchen. Es wird demnach in jedem Einzelfall die Eignung eines Gerätes hinsichtlich Kraftbedarf, Meßbereich, Auflösungsvermögen und Meßgenauigkeit zu prüfen sein.

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Copyright information

© Springer-Verlag OHG. in Berlin 1943

Authors and Affiliations

  • Paul M. Pflier
    • 1
  1. 1.BerlinDeutschland

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