Der Einfluß der Reglertätigkeit auf die Druckverhältnisse in der Zuleitung

  • A. Pfarr

Zusammenfassung

Das Verkleinern der Leitradöffnungen aus voller Füllung verändert die Wassermenge (Füllung) der Turbine, vgl. S. 344, also auch die Größe der Wassergeschwindig-keit c im Zuleitungsrohr, letztere auf den Betrag v. Da nach Fig. 445, S. 635, für die Anbohrung an gerader Strecke \({h_m}+{h_u}+\frac{{{c^2}}} {{2g}}={H_m}\) gewesen ist, Gl. 734, so bedingt jede engere Leitschaufelweite wegen der Verringerung von c auf v einen andern Betrag von h m . Für den Beharrungszustand bietet die Berechnung von h m aus den Querschnittsmaßen der Wasserführung ideell keine Schwierigkeit, anders ist die Sache für die Zeit, während der die Leitschaufelöffnung in eine andere umgestellt wird. Der Übergang von einer Geschwindigkeit im Rohre zu einer anderen bringt notwendig mit sich, daß die, gerade im Rohre enthaltene, Wassermasse zu verzögern oder zu beschleunigen ist, und dies kann nur durch entsprechende Druckkräfte, Druckhöhenvermehrung oder -Verminderung, ausgeführt werden.

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Literatur

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    Alliévi-Dubs: Allgemeine Theorie der veränderlichen Bewegung des Wassers in Leitungen, Berlin 1909. Früher schon veröffentlicht in der Revue de Mécanique.Google Scholar
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    Die geschilderten Verhältnisse entsprechen der Peltonradanlage, die, von Briegleb, Hansen & Co., Gotha, geliefert, die Wasserkraft der 11 km langen Rohrleitung ausnutzt, die das Wasserwerk der Stadt Nordhausen am Harz aus der Ilsetalsperre speist (Bruttogefälle = 192 m), ausführlich besprochen Zeitschr. d. Ver. deutsch. Ing. 1908 S. 1224 u. f.Google Scholar

Copyright information

© Verlag von Julius Springer Berlin 1912

Authors and Affiliations

  • A. Pfarr
    • 1
  1. 1.Großherzoglichen Technischen HochschuleDarmstadtDeutschland

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