Regulieren des Stromes

  • W. PfanhauserJr.

Zusammenfassung

Nicht immer, ja sogar nur sehr selten, wird ein elektrischer Strom, wie ihn eine Stromquelle liefert, für den Zweck geeignet erscheinen, für den man ihn verwenden will. Speziell in der Elektroplattierung kommt es sehr darauf an, die Spannung des Stromes regulieren zu können oder dauernd auf einer bestimmten Höhe zu erhalten. Um dies leicht und schnell bewerkstelligen zu können, bedient man sich der Drahtwiderstände, auch Rheostate oder Stromregulatoren genannt. Die Rheostate ermöglichen es, durch eine einfache Drehung des Hebels einen beliebigen Spannungsabfall hervorzurufen, so daß der Strom diejenigen Größen besitzt, die für den gewünschten Zweck am geeignetsten sind. Ein Stromregulator hat also, allgemein gesprochen, den Zweck, die Stromspannung in einem Sromkreis zu regulieren. Das Konstruktionsprinzip eines Stromregulators wird leicht verständlich werden, wenn wir uns der Bedingungen erinnern, unter denen ein Strom von bestimmter Stromstärke einen mehr oder minder großen Spannungsabfall in einer Leitung verursacht. Haben wir eine Drahtspirale, welche dem Durchfließen des Stromes den Widerstand 1 entgegensetzt, hat also eine bestimmte Stromstärke beim Durchfließen dieser Spirale den Spannungsabfall 1 erzeugt, so wird, wenn wir zwei solcher Spiralen hintereinanderschalten, der Widerstand doppelt so groß geworden sein, nämlich 2; der Spannungsabfall hat sich also ebenfalls verdoppelt. Auf diesem Prinzip der Änderung des Spannungsabfalles durch Drahtwiderstände beruht die Konstruktion der Stromregulatoren.

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© Verlag von Julius Springer 1910

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  • W. PfanhauserJr.

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