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Zahnärztliche Berufsausbildung und Approbation

  • Kurt Opitz

Zusammenfassung

Im Mittelalter wurde das Bahnziehen, die damals gebräuchlichste Behandlung der Zähne, vorwiegend von Unberufenen und nur vereinzelt von Chirurgen (gewöhnlich nebenbei) ausgeübt. Letztere durften diese Kunft unbeschränkt betreiben. Ein Befähigungszeugnis in Gestalt einer Prüfung und eine behördliche Genehmigung wurde von den Personen, die nicht als Arzt approbiert waren, die „Zahnarzneikunst“ ausüben wollten und „Zahnbrecher“ genannt wurden, zuerst durch das Edikt des Großen Kurfürsten vom 12. November 1685 verlangt. Durch dieses wurde auch den „Quacksalbern“ das Kurieren untersagt. Durch das Edikt des Königs Friedrich Wilhelms I vom 27. September 1725 wurde für die Zahnbrecher der Titel „Zahnarzt“ eingeführt. Das Allgemeine Landrecht für die Preuß. Staaten vom 5. Februar 1794 bestimmte, daß die „Zahnärzte sich nicht unterfangen sollten, ihr Gewerbe zu treiben, ehe sie dazu die Erlaubnis der Behörde nach vorhergegangener Prüfung ihrer Geschicklichkeit und ihres Verfahrens, erhalten haben“.

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© Verlag von Julius Springer Berlin 1936

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  • Kurt Opitz

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