Praktische Ergebnisse mit Gegenpropellern

  • Rudolf Wagner

Zusammenfassung

Seit der nun bald 100-jährigen Einführung der Schiffsschraube durch Trevithick, Millington, Ressel u. a. in den Jahren 1815–18201) spricht man von einem „Propellerproblem“, teils weil die nähere Wirkungsweise der Schraube selbst noch bis vor kurzem nicht genau bekannt war, teils weil die Festlegung der vorteilhaftesten Dimensionen stets Schwierigkeiten bereitete. Es gibt daher auch wohl kaum ein Gebiet, auf dem so viel Vorschläge zur Verbesserung entstanden sind, auf dem so viel Geist und Kapital zum größten Teil nutzlos verschwendet worden ist, wie auf dem Gebiet der Schiffsschraube. Die Zahl der seit ihrer Erfindung bis jetzt genommenen Propellerpatente geht wohl in die Tausende; eine derart eifrige Erfindertätigkeit ist bekanntlich stets ein Zeichen, daß auf dem fraglichen Gebiet die Anschauungen noch nicht geklärt und die Entwicklung noch nicht abgeschlossen ist.

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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1912

Authors and Affiliations

  • Rudolf Wagner
    • 1
  1. 1.StettinDeutschland

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