Sechzig Jahre Bauvorschriften des Germanischen Lloyd

Zusammenfassung

Der Germanische Lloyd hat im April sein sechzigjähriges Bestehen im kleinen Kreise gefeiert. Die aus diesem Anlaß herausgegebene Gedenkschrift1 enthält in Festrede und Ansprachen das, was berufene Vertreter der Reichsregierung, der Schiffahrt und der damit zusammenhängenden Kreise von Wirtschaft und Wissenschaft über den Germanischen Lloyd zu sagen hatten. Die Schrift zeigt, wie weit verzweigt die Beziehungen der Gesellschaft sind, und wie sie sich nach mancherlei Mühen, Enttäuschungen und Rückschlägen zu ihrer heutigen eigenartigen Stellung herausgebildet hat. In der von der Reichsregierung 1889 gewünschten Form einer Aktien-Gesellschaft „mit gemeinnützigem Charakter“ hat der Germanische Lloyd einerseits eine fast behördliche Tätigkeit, besonders durch seine Eigenschaft als schiffbaulicher Gutachter der Regierungen sowie durch seine enge Verbindung mit der auf dem gesunden Grundsatz der verantwortlichen Selbstverwaltung aufgebauten Seeberufsgenossenschaft, andererseits steht er als Unparteiischer zwischen den nicht immer gleichgerichteten Wünschen von Erbauern, Reedern, Beladern und Versicherern der Schiffe.

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© Verlag von Julius Springer Berlin 1928

Authors and Affiliations

  • W. Laas
    • 1
  1. 1.BerlinDeutschland

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