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Elektrisch betriebene Wasserhaltungen

Zusammenfassung

Die Vorzüge, welche die Elektrizität bei der Kraftzuleitung für untergirdische Pumpen aufweist, fanden im Ruhrrevier sogleich Anerkennung, als die elektrische Kraftübertragung aus dem Laboratorium in die Praxis trat und in dieser anfangs der 90er Jahre ihren glänzenden Triumphzug begann. Zunächst waren es kleinere Hülfs- und Zubringerpumpen, welche man mit elektrischen Motoren ausrüstete. Eine derartige Anlage wurde beispielsweise im Jahre 1895 auf der Zeche Friedlicher Nachbar als Ersatz für eine zu teuer arbeitende, mit Pressluft betriebene Zubringerpumpe eingebaut. Die erste elektrisch betriebene Hauptwasserhaltung im Ruhrrevier war die im Jahre 1894 auf der 3 (380 m-)Sohle der Zeche Deutscher Kaiser Schacht I eingebaute Pumpe, welche wie eine zweite bei der Erweiterung dieser Anlage im Jahre 1898 auf der 470 m Sohle desselben Schachtes aufgestellte Pumpe durch einen Gleichstrommotor betrieben wird. Bezüglich des Drehstromsystems, welches 3 Jahre vorher auf der elektrotechnischen Ausstellung zu Frankfurt a. M. zum ersten Male vorgeführt wurde, lagen damals noch keine genügenden Erfahrungen vor.

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© Springer Science+Business Media Dordrecht 1902

Authors and Affiliations

  • Baum

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