Die Gliederung des niederrheinisch-westfälischen Steinkohlengebirges nach pflanzenpaläontologischen Gesichtspunkten

  • Hans Mentzel

Zusammenfassung

Als Hülfsmittel zur Altersbestimmung der Schichten ist die Pflanzenpaläontologie an sich ebenso geeignet wie die Untersuchung der versteinerten Tierreste. Sie bietet gerade für das Carbon den grossen Vorteil, dass man Pflanzen fast überall in der Nähe der Flötze, besonders in deren Hangendem findet, während tierische Versteinerungen nur selten sind. Gerade hieraus ergiebt sich jedoch die Schwierigkeit paläophytologischer Horizontbestimmung: die Menge der Pflanzen ist, nicht nur, was Zahl der Individuen sondern auch der Arten betrifft, sehr gross; aus dieser grossen Menge sind aber nur verhältnismässig wenige zu Leitpflanzen geeignet, weil die meisten eine zu grosse vertikale Verbreitung besitzen. Dass Pflanzen in dem Sinne leitend sind, dass sie nur auf eine einzige Schicht oder eine schmale Schichtenfolge beschränkt sind, wie z. B. Palaeoniscus Freieslebeni auf den Kupferschiefer oder Inoceramus labiatus auf den Labiatus-Pläner, dürfte überhaupt nicht vorkommen, jedenfalls noch nicht beobachtet sein.

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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1903

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  • Hans Mentzel

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