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Isländisches Moos

  • Arzneipflanzen-Ausschuß der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft Berlin-Dahlem

Zusammenfassung

Isländisches Moos, Cetraria islandiica (L.) Ach., ist nicht, wie der deutsche Name sagt, ein Moos, sondern eine Flechte, die in trockenem Zustand knorpelig und brüchig ist und aus einem auf beiden Seiten glatten Körper besteht, der die Größe einer Hand erreichen kann und sich wiederholt in gabelförmig verzweigte und rinnenförmig gebogene Lappen teilt. Diefe sind kraus, am Rande mit kurzen, steifen, schwarzen Fransen besetzt. Die obere Seite dieses Körpers ist grünlich-braun, zuweilen mit rötlichen Punkten besetzt, die untere weißlich-hellbräunlich oder grangrün und mit weißen, unregelmäßig zerstreuten Flecken versehen. Die hier und da am Ende der Lappen vorkommenden Frnchtkörper haben die Form einer flachen Schüssel und sind von brauner Farbe. Nach Regen oder nach erfolgtem Anfenchten ist der Körper weich und lederartig. Er riecht schwach, pilzartig oder dumpfig und schmeckt bitter.

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1917

Authors and Affiliations

  • Arzneipflanzen-Ausschuß der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft Berlin-Dahlem

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