Die Bedienung des Kesselfeuers

  • F. D. Morgner

Zusammenfassung

Beim Anzünden des Feuers verfährt man nach der Entzünblichkeit des Brennstoffes. Bei Braunkohlen und leicht entzündlichen Steinkohlen genügt ein Holzteuer, auf welches allmählich einige Schauseln Kohle zu legen sind, bis eine genügend hohe Brennschicht vorhanden ist. Bei schwer entzünblichen Steinkohlen, Kohlenschlamm oder Koks würde hierbei sehr viel Holz werbraucht werden. Wam legt in solchen Fällen aus das Holzfeuer zunächst einige Schaufeln Braunkohle aus, und erst, nachdem leútere in Brand geraten sind, beginnt man mit dem Berfeueru bes Kokses ober ber schwer entzünblichen Steinkohle. Man erspart hierdurch nicht nur Holz sonbern bas Anzünden geht anch schneller vonstatten. Dies ist namentlich bei ben mit Koks beheiztez Rieberdruckkesseln für Zentralheizungen in Schulen, Kirchen, Krankenhäusern usw. zu beachten, wobei man fich aber wegen ber schnellen Berrußung der Heigflächen vor zu großem Berbrauch von Braunkohlen hüten muß.

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© Julius Springer in Berlin 1937

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  • F. D. Morgner

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