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Zusammenfassung

Bei den Gleichstrom-Nebenschlußmotoren ist die zur Erzeugung des magnetischen Feldes erforderliche Erregerwicklung zu dem Anker parallel geschaltet (vgl. Fig. 18). Sie besteht daher aus einer großen Anzahl von Windungen dünnen Drahtes. Die Erregerstromstärke ist bei dieser Schaltung von der Belastung des Motors unabhängig; daher ist die Stärke des magnetischen Feldes praktisch konstant. Da die Drehzahl eines Gleichstrommotors von der Feldstärke und von der Spannung abhängt, so wird sie bei einem Gleichstrom-Nebenschlußmotor vonder Belastung praktisch unabhängig (Fig. 19). Voraussetzung für diese Drehzahlkonstanz ist gleichbleibende Spannung an den Klemmen des Motors. Nimmt die Spannung ab, so geht die Drehzahl annähernd im halben Verhältnis herunter. Es ist daher darauf zu achten, daß die Zuleitungen zum Motor reichlich bemessen werden, damit bei zunehmender Belastung nicht infolge des Spannungsverlustes in der Zuleitung eine Spannungserniedrigung an den Klemmen des Motors und daher entsprechende Drehzahlverminderung erfolgt. Je kleiner die Drehzahl, für welche der Motor bei einer bestimmten Leistung ausgeführt werden soll, um so größer werden die Abmessungen des Motors und um so höher die Kosten.

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Copyright information

© Julius Springer in Berlin 1922

Authors and Affiliations

  • Karl Meller

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