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Die Bestimmung der Umtriebszeit

  • H. Martin

Zusammenfassung

Der Begriff der Umtriebszeit ist schon lange in die Forstwissenschaft eingeführt; eine tiefergehende Begründung ihrer Höhe hat aber nur selten und meist nicht in einer ihrer Bedeutung entsprechenden Weise stattgefunden. In den früheren Perioden der Forstwirtschaft wurde eine solche Begründung meist für unnötig gehalten. Bei der ungleichmäßigen Zusammensetzung des regellosen Plenterbetriebes, der Belastung der meisten Waldungen mit Servituten, dem Mangel einer ausreichenden Ertragsstatistik und dem Stande der Forstwissenschaft und ihrer Vertreter war ein genügender Nachweis des Hiebsreifealters nicht möglich. Auch in der neueren Zeit machen sich bisweilen Anschauungen geltend, welche die Notwendigkeit einer eingehenden Ermittelung der Umtriebszeit nicht anerkennen. Man kann in der Tat darauf hinweisen, daß die Umtriebszeit von so vielen naturwissenschaftlichen, ökonomischen, forsttechnischen und forstgeschichtlichen Verhältnissen abhängig ist, daß ein scharfer Nachweis ihrer richtigen Höhe schwer durchführbar erscheint. Es ist ferner bekannt, daß es wohl möglich ist, sich mittelst des gesunden Menschenverstandes ein Urteil über die Hiebsreife der verschiedenen Holzarten in einem bestimmten Wirtschaftsgebiet zu bilden, wie es nicht nur von vielen Forstwirten, sondern auch von manchen Handwerkern und anderen Holzverbrauchern jederzeit geschehen ist.

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© Verlag von Julius Springer 1932

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  • H. Martin

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