Untersuchung einer Thermosäule

  • P. B. Arthur Linker

Zusammenfassung

Am meisten in der Praxis gebräuchlich ist die mit Leuchtgas betriebene Thermosäule von Pintsch, Berlin. Nachdem die Gasleitung unter Zwischenschaltung eines Gasmessers angeschlossen und das Gas entzündet ist, wartet man eine Weile den stationären Zustand ab und nimmt dann die äußere Charakteristik f(E k , J), d. h. die Klemmenspannung E k in Abhängigkeit vom Strom J bzw. äußeren Widerstande R auf, die man zeichnerisch darstellt. Dann bildet man die abgegebene Leistung L a = E k · J und stellt sie als f(L a , J) ebenfalls dar. Diese Kurve gibt an, für welchen Strom die Leistung am größten ist. Bildet man ferner \(\frac{{E - {E_k}}}{J} = {R_i}\), so erhält man den inneren Widerstand R i , wenn E die EMK oder Klemmenspannung für J = 0 ist.

Copyright information

© Julius Springer in Berlin 1920

Authors and Affiliations

  • P. B. Arthur Linker

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