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Der Transformator

  • W. v. Krukowski

Zusammenfassung

Die unter 30 behandelte Anordnung eines Eisenkernes mit zwei auf ihm aufgebrachten Spulen stellt, wie dort erwähnt wurde, einen Transformator dar. Wir wollen das unter 30 Gesagte nochmals wiederholen und uns dann mit der Wirkungsweise des Transformators eingehend befassen. Auf den Transformator lassen sich auch andere Apparate und Maschinen, insbesondere auch der Induktionszähler zurückführen. Der Transformator (Abb. 48) besteht nach dem Obigen im wesentlichen aus einem Eisenkern K, der aus einzelnen aufeinander-geschichteten und voneinander isolierten Blechen hergestellt ist, und zwei auf diesem Kern sitzenden Spulen I und II. Die Spule I, die Primärwicklung, wird von einer Wechselstromquelle, beispielsweise einem Generator G gespeist. An den Klemmen der Spule II, der Sekundärwicklung, entsteht dann eine EMK. Schließen wir an die Sekundärwicklung irgendwelche Verbraucher V an, so liefert der Transformator an diese Strom. Die Sekundärspannung des Transformators ist abhängig von der primär angelegten Spannung und von den Windungszahlen der beiden Spulen. Bei entsprechender Wahl dieser Windungszahlen kann die Sekundärspannung in ein bestimmtes Verhältnis zur Primärspannung gebracht werden. Der Transformator erlaubt demnach eine vorhandene Spannung in eine andere umzuwandeln. Wie wir sehen werden, werden durch den Transformator auch die Ströme im bestimmten Verhältnis transformiert.
Abb. 48.

Transformator mit Streuung.

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© Julius Springer in Berlin 1930

Authors and Affiliations

  • W. v. Krukowski

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