Gasförmige Brennstoffe

  • Erdmann Kothny

Zusammenfassung

Gasförmige Brennstoffe finden sich in der Natur nur äußerst selten vor. Nichtsdestoweniger haben die gasförmigen Brennstoffe eine große Bedeutung erlangt, da die Gasfeuerung vielfache Vorteile bietet. Diese sind: 1. Vollständige Verbrennung des Gases mit geringem Luftüberschuß. 2. Möglichkeit der Vorwärmung von Gas und Luft, so daß sich durch die Gasfeuerung hohe Temperaturen erzielen lassen. 3. Leichte Wartung und Bedienung der Feuerung. Fortfall der Aschenwirtschaft und des Transportes des Brennstoffes zu den einzelnen Feuerungsstätten. 4. Rasche Anpassung an die wechselnden Betriebsverhältnisse. Die Gasfeuerungen arbeiten daher mit einem günstigen Wirkungsgrade. Manche Betriebsverfahren, wie das Schmelzen von Stahl im Flammofen, können, wenn nicht hochwertige flüssige Brennstoffe zur Verfügung stehen, nur mit Hilfe der Gasfeuerung durchgeführt werden. Durch die Vergasung ist es möglich, minderwertige feste Brennstoffe allen Verwendungszwecken zuzuführen. Die Vergasung und Entgasung der festen Brennstoffe läßt außerdem die Gewinnung der wertvollen flüssigen Bestandteile der festen Brennstoffe zu, so daß durch sie die festen Brennstoffe vollständig ausgenutzt werden können. Die Vergasung und Entgasung der festen Brennstoffe gewinnt daher eine immer größere Bedeutung. Die gasförmigen Brennstoffe werden nach der Zahlentafel 17 eingeteilt. Diese Zahlentafel enthält auch Angaben über den durchschnittlichen Heizwert und die Zusammensetzung der verschiedenen Gase sowie die Ausbeute, die aus 1t des Ausgangsbrennstoffes gewonnen wird.

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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1927

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  • Erdmann Kothny

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