Duale Nomogramme, Kurvenscharen

  • B. M. Konorski

Zusammenfassung

Die in §§ 1 bis 7 behandelten Nomogramme gehen von einem System von drei auf einer Ebene befindlichen Geraden aus und befassen sich mit solchen drei Punkten dieser Geraden, die auf einer Geraden liegen. Diese Methode bleibt im Rahmen der deskriptiven (projektiven) Eigenschaften der geometrischen Elemente einer Ebene (dies trifft genau nur auf den Fall Nr. 4 der Tabelle I zu) und läßt, wie wir wissen, eine duale Transfiguration zu, die darin besteht, daß wir
  • anstatt einer Geraden — einen Punkt,

  • anstatt eines Punktes — eine Gerade,

  • anstatt des Schnittpunktes zweier Geraden — die Verbindungslinie zweier Punkte,

  • anstatt der Verbindungslinie zweier Punkte — den Schnittpunkt zweier Geraden,

  • anstatt einer Geraden (aufgefaßt als Punktreihe) — einen Punkt (aufgefaßt als Strahlenbüschel)

zur Konstruktion benutzen. Wie wir erkennen, entspricht einer geraden Funktionsskala dual ein Funktionsstrahlenbüschel, und ebenso wie dort die Punkte vermittels der Abstandsrelationen aufgetragen wurden, zieht man hier die Strahlen gemäß den sich aus der Funktion ergebenden Winkelrelationen.

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© Verlag von Julius Springer 1923

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  • B. M. Konorski

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