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Zusammenfassung

Unter den Abwässern mit stickstoffhaltigen organischen Stoffen nimmt das Abwasser aus bewohnten Ortschaften und Städten entschieden den grössten Umfang ein. Diese Art Wässer setzen sich zusammen aus Spülwasser, Waschwasser aller Art und auch je nach den örtlichen Einrichtungen aus einem grösseren oder geringeren Theil der festen und flüssigen Entleerungen, selbst dann, wenn keine Schwemmkanalisation vorhanden ist. Denn von dem Harn werden beim Stuhlgang nur etwa 1/6 gelassen und man kann annehmen, dass mindestens 2/3 desselben durch die Bedürfnissanstalten, Nachtgeschirre etc. mit in die Kanäle gelangt. Ebenso fliesst auch ein Theil der Aborte, als Abtrittüberwasser etc. selbst bei sorgfältigstem Abschluss der Abortwässer mit in die Abflusskanäle.

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Literatur

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  17. 11).
    In den Schwebestoffen waren bei Nr. 4 = 15,0 mg Phosphorsäure, bei Nr. 6 = 7,4 mg; bei letzterem ferner zur Oxydation = 425,0 mg; Natrongehalt = 253,2 mg für 1 1.Google Scholar
  18. 12).
    Stickstoff in Form von NitratenGoogle Scholar
  19. 13).
    Oder bei Nr. 5 unter I = 15,5 mg zur Oxydation erforderlicher sauerstoff. Oder bei Nr. 6 unter I = 98,7 mg zur Oxydation erforderlicher sauerstoff Oder bei Nr. 5 unter II = 114,5 mg zur Oxydation erforderlicher sauerstoff Oder bei Nr. 6 unter II = 114,8 mg zur Oxydation erforderlicher sauerstoff Oder bei Nr. 7 unter II = 86,8 mg zur Oxydation erforderlicher sauerstoff Oder bei Nr. 8 unter II = 162,0 mg zur Oxydation erforderlicher sauerstoff Oder bei Nr. 10 unter II = 86,5 mg zur Oxydation erforderlicher sauerstoffGoogle Scholar
  20. 14).
    Der Gehalt der städtischen Abwässer an Kalk Magnesia und Schwefelsäure hängt wesentlich von dem Gehalt des Gebrauchswassers an diesen Bestandteilen, nicht aber von den menschlichen Auswürfen, ab; aus dem Grunde können die Durchschnittszahlen für diese Bestandtheile in dem Abwasser mit und ohne Einschluss der menschlichen Auswürfe nicht mit einander verglichen werden.Google Scholar
  21. 1).
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  22. 1).
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  23. 1a).
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    Zeitschr. f. angew. Chem. 1893, 84.Google Scholar
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  27. 4).
    Th. Weyl: Versuch über den Stoffwechsel Berlins. Berlin 1894, 20.Google Scholar
  28. 1).
    Nach einer Original-Mittheilung von H. Alfr. Eoechling. Das Kegenwasser wurde beim Einlauf in die Siele vor Vermischung mit dem Sielinhalt aufgefangen.Google Scholar
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  30. 1a).
    ferner F. W. Büsing: Die Kanalisation inWeyl’s Handbuch der Hygiene, 2, I. Abth. Jena 1894.Google Scholar
  31. 1).
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  32. 2).
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  33. 3).
    Nach einem Vortrage von H. Alfr. Koechling in der XIX. Versammlung des Vereins f. öffentl. GesundheitspfLege, in Dtsche. Vierteljahr s s ehr. f. öffentl. Gesundheitspilege, 27, Heft 1.Google Scholar
  34. 1).
    Arch. f. Hygiene 1888, 8, 338.Google Scholar
  35. 2).
    Ebendort 1891, 12, 349.Google Scholar
  36. 1).
    E. Pasquay weist (Forschungsberichte liber Lebensmittel und ihre Beziehungen z. Hyg. 1895, 2, 126) als beständige Infektionskeime einen Streptococcus nach, der die grösste Aehnlichkeit mit Streptoccocus pyogenes bezw. erysipelatis hat, und eine Bacillusart, die mit dem in Abscessen bei Menschen nachgewiesenen Bacillus pyogenes foetidus gleich ist. Pasquay erwähnt weiter, dass Arbeiter, welche früher unterhalb des Sielwassereinlaufes in der Isar thätig waren, öfters an Furunkeln und Abscessen erkrankt sein sollen. Hiernach scheint eine sicher erwiesene Thatsache, deren einzige Ursache die Ansteckung durch Kanalwasser ist, nicht vorzuliegen. Auch ist nicht abzusehen, wesshalb diese Erkrankungen nicht noch jetzt vorkommen sollten.Google Scholar
  37. 2).
    Vergl. die Schädlichkeit d. Kanalgase im Bericht über die 20. Yersammlung d. deutschen Vereins f. öffentl. Gesundheitspflege in Stuttgart 1895, 152 u. ff.Google Scholar
  38. 1).
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  39. 2).
    Arch. f. Hygiene 1884, 2, 281.Google Scholar
  40. 3).
    Preuss. landw. Jahrbücher 1886, 15, 712.,Google Scholar
  41. 4).
    Da der Harnstoff infolge Wasserverdunstung in der Bodenflüssigkeit ansteigen kann, und bei einer gewissen Koncentration die Diffusion des Wassers in die Wurzeln beeinträchtigt, die Pflanzen somit zum Welken bringt, so erklärt sich hieraus die oft beobachtete nachtheilige Wirkung einer Düngung mit frischen Auswürfen aller Art.Google Scholar
  42. 1).
    Falk giebt 1. c. an, dass ein Boden, dessen Absorptionsfähigkeit für Gifte erschöpft war, längere Zeit sich selbst überlassen werden musste, ehe er die absorbirenden Eigenschaften wieder erlangte.Google Scholar
  43. 2).
    J. Fodor: Hyg. Untersuchungen über Luft, Boden und Wasser. Braunschweig 1886, 211 u.s.w.Google Scholar
  44. 1).
    Bericht üb. d. internationalen Kongress f. Hygiene u. Demographie 1894, 4, 50.Google Scholar
  45. 1).
    Die ehem. Technologie des Wassers. Braunschweig 1876, 106.Google Scholar
  46. 2).
    Zur Oxydation erforderlicher Sauerstoff.Google Scholar
  47. 1).
    Zeitschr. f. Biologie 1875, 11, 392.Google Scholar
  48. 1).
    Zeitschr. f. Biol. 1875, 11, 459.Google Scholar
  49. 2).
    Abhandl. d. naturw. Vereins Hamburg-Altona 1883, 7, Abth. 2.Google Scholar
  50. 1).
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  51. 2).
    Verhandlungen d. Gesellsch. deutscher Naturforscher u. Aerzte in Halle 1891, I. Th., 438.Google Scholar
  52. 1).
    12. und 13. Jahresbericht der ehem. Centralst. für öffentl. Gesundheitspflege in Dresden 1884, 25.Google Scholar
  53. 2).
    Arbeiten a. d. Kaiserl. Gesundheitsamte 1891, 7. 255.Google Scholar
  54. 1).
    Arbeiten a. d. Kaiserl. Gresundheitsamte 1889, 5, 395.Google Scholar
  55. 1a).
    Nach Oesterr. Sanitätswesen 1893. Beilage zu Nr. 31 in Hyg. Rundsch. 1894, 4, 505.Google Scholar
  56. 1).
    Gesundh.-Ing. 1890, 13, 282.Google Scholar
  57. 2).
    Eulenberg’s Yierteljaliresbericht N. F., 39, Nr. 1 n. 2.Google Scholar
  58. 1).
    Wenn fauliges Abwasser, wie hier mit überschüssigem Kalk gefällt wird, so werden die Bakterien entweder getödtet oder mit niedergeschlagen oder in der Ent-wickehmg gehemmt. Sobald der freie Kalk aber durch das das Abwasser aufnehmende Bachwasser neutralisirt wird, stellen sich die Keime wieder in grösster Anzahl ein. Die Probe Wasser aus der Emscher nach Aufnahme des städtischen Abwassers wurde etwa 1 km unterhalb der Einmündung entnommen.Google Scholar
  59. 2).
    Deutsche Vierteljahrsschr. f. öffentl. Gesundheitspflege 1881, 197.Google Scholar
  60. 1).
    Die Seele der Landwirthschaft von Gr. Jäger, Leipzig 1884, 51.Google Scholar
  61. 1).
    Landw. Versuchsstationen 1883, 28, 321 und Arch. f. Hygiene 1885, 3, 70.Google Scholar
  62. 2).
    Zu diesen Versuchen wählte C. Weigelt eine längere auf einige Tage beschränkte Aussetzungdauer unter theilweiser Zufuhr neuen Wassers. Alle anderen, weiter unten erwähnten Versuche von demselben Verfasser wurden in grossen Grlas-cylindern in der Weise vorgenommen, dass die Fische in 5 1 Wasser von bekanntem Grehalt gesetzt und mit der Uhr in der Hand der Zeitabstand bis zur dauernden Seitenlage des Thieres, welchen Weigelt „Widerstandsdauer“nennt, gemessen wurde. Zu den Vergiftungsversuchen dienten 1878: Forellen (5–20 g), 1879/80 Forellen (20 bis 60 g), Lachse (6–8 g), Schleien (40–60 g), 1881 Forellen, Lachse, Salmonidenbastarde (30–60 g), californische Lachse (6–9 g), Saiblinge (1–3 g), eben der Eihaut entschlüpfte Forellen (1–30 Tage alt) und Aeschen (1–15 Tage alt), sowie Forellen- und Aescheneier wenige Tage vor dem Ausschlüpfen der Embryonen.Google Scholar
  63. 2a).
    Die ersten umfangreichen und sehr mühsamen Versuche C. Weigelt’s brachten nur Anhaltspunkte für die „akute” Wirkung eines Schädlings. Weigelt hat aber auch Dauerversuche angestellt, indem er die Versuchsthiere unter Anwendung kleinster scheinbar wirkungsloser Mengen — wirkungslos in Bezug auf akute Vergiftung — auf ihre Widerstandsfähigkeit bei tage- und wochenlanger Dauer des Einflusses des Mittels prüfte, indess nach diesem Verfahren wenig verwerthbare Ergebnisse erhalten können. Die Versuche wurden in einem Steintrog von 100 l Inhalt angestellt; durch denselben strömte in der Minute ca. 11 Wasser. Das Mittel (Salzsäure, Schwefelsäure, Soda etc.) floss entweder beständig oder in Zeitabschnitten ein, indem es sich mit dem eintretenden Wasser zu dem gewünschten Grehalt mischte. Die verwendeten Fische (Forellen, Karpfen) gingen aber aus unbekannten Gründen frühzeitig ein, sodass es nicht möglich war, auf diese Weise einen Ausdruck für die „chronische“Vergiftung durch einen Schädling in starker Verdünnung zu gewinnen. Weigelt ist der Ansicht, dass zu solchen Versuchen Fischgewässer verwendet werden müssen, welche den normalen Anforderungen der Versuchsthiere entsprechen.Google Scholar
  64. 2b).
    Zum Schlüsse warnt Weigelt noch davor, seine gewonnenen Zahlen als „feststehende“Werthe bei etwaiger gutachtlicher Aeusserung über die Schädlichkeit von Abwässern für die Fischzucht heranzuziehen; sie können nach Weigelt einstweilen nur als Anhaltspunkte dienen.Google Scholar
  65. 2c).
    Die Widerstandsdauer (d. h. der Zeitabstand vom Beginn des Einflusses des Schädlings bis zur Seitenlage, bezw. bis zum Tode) ist in erster Linie, wie nicht anders zu erwarten ist, von dem Grehalt der Lösung an dem Schädling abhängig, dann aber auch von der Temperatur, indem die Widerstandsdauer im allgemeinen mit demGoogle Scholar
  66. 2d).
    Sinken der Temperatur steigt und umgekehrt; weiter aber spielt die Fischart und das Körpergewicht einer und derselben Art eine hervorragende Rolle; je schwerer, d. h. je älter im allgemeinen der Fisch ist, um so kräftiger vermag er die schädlichen Einflüsse zu überdauern; die Schädlinge wirken unter den jugendlichen Thieren am stärksten, und wenn auch nach C. Weigelt noch nicht erwiesen, so sind sie doch wahrscheinlich den Embryonen und Eiern Verhältnissmässig am gefährlichsten.Google Scholar
  67. 1).
    Die Lösungen wurden alle 2 Stunden unter fortwährendem Zulauf frischen Wassers erneuert.Google Scholar
  68. 2).
    Chem. News, 44, 52.Google Scholar
  69. 1).
    Landw. Jahrbücher 1897, 26, 75.Google Scholar
  70. 1).
    Prof. Nit s che in Tharand (vergl. C. Weigelt: Schädigung der Fischerei in Arch. f. Hygiene 1885, 3, 82) ermittelte den Einfluss des kohlensauren Ammoniums auf die Befruchtung; dieselbe erfolgte mit Sperma eines frischen Fisches: die eben abgestrichenen Eier laichreifer Forellen erhielten 100 ccm eines Wassers mit 1,0 g Ammoniumkarbonat für 1 1 und unmittelbar darauf den Samen. Nach 10 Minuten wurde das samenhaltige Wasser abgegossen, mehrfach mit frischem Wasser nachgespült und die Eier bald darauf in einen nach dem Grundsatz der Eierbrutvorrichtungen gebauten Kasten gebracht, in welchem dieselben auf Rahmen von durchlochtem Zinkblech zwischen Flanelllappen gebettet und von Bachwasser durchströmt waren. Die abgestorbenen Eier wurden alle 2 Tage entfernt.Google Scholar
  71. 1a).
    Von 100 Eiern starben ab: nach 121 Tagen 84, nach 132 Tagen 93 Eier; dagegen bei einem Kontrollversuch mit gewöhnlichem Wasser nach 121 Tagen 22 und nach 132 Tagen nur 43 Eier.Google Scholar
  72. 2).
    C. Weigelt fand in den Grasen der Spüljauche (unter Zusatz von Koth und Harn) ein Gesammtvolum von 76% Kohlensäure bei einem Yerhältniss von Sauerstoff zu Stickstoff wie 1: 27; in den G-asen der Hausjauche (ohne Zusatz von Koth und Harn) waren diese Werthe wesentlich günstiger; die Kohlensäure der Gase machte höchstens 39% aus, das Verhältniss von Sauerstoff zu Stickstoff war 1: 10.Google Scholar
  73. 1).
    Forschungsbericlite über Lebensmittel etc. 1897, 4, 172.Google Scholar
  74. 2).
    Zeitschr. f. physiol. Chem. 1893, 17, 147.Google Scholar
  75. 2).
    Nach einem Gutachten der wissenschaftlichen Deputation für das Medicinalwesen von 1877 war in Preussen jegliche direkte Einführung von ungereinigter städtischer Spüljauche in einen Flusslauf untersagt. In den letzten Jahren ist man von diesem grundsätzlichen Standpunkt abgewichen und hat unter Umständen eine solche Einführung von ungereinigter städtischer Spüljauche in einen Musslauf gestattet. Dass dieses unter Umständen, wenn die Spüljauche durch einen grossen Elusslauf eine genügende Verdünnung erfährt, die Stromgeschwindigkeit des Elusses gross genug ist, auf dem Flusse keine Schiffahrt betrieben wird und an den Ufern desselben sich mehrere Kilometer unterhalb keine menschlichen Wohnungen befinden, unbedenklich sein mag, ist schon in dem Abschnitt „Selbstreinigung der Flüsse“Bd. I. S. 215–266 gezeigt worden.Google Scholar
  76. 1).
    Preuss, landw. Jahrbücher 1885, 14, 109.Google Scholar
  77. 2).
    Wochenschr. der Ver. d. Ing. 1883, 261.Google Scholar
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    Jahresberichte d. ehem. Untersuchungsamtes d. Stadt Breslau in den genannten Jahren. Breslau, bei E. Morgenstern. Von 1889 an bis 1898.Google Scholar
  79. 4).
    Zeitsohr. f. angew. Chem. 1889, 122; 1890, 379 u. 1892, 208.Google Scholar
  80. 1).
    In Breslau wurde das ungereinigte und gereinigte Wasser in jedem Monate des Jahres untersucht.Google Scholar
  81. 1).
    Nach dem Verwaltungsbericht des Berliner Magistrats für 1897/98 enthält das Berliner Abwasser überhaupt viel Kochsalz, z. B. 294,0 mg für 1 l in Sputendorf und 681,0 mg für 1 l in Osdorf. Der hohe Salzgehalt rührt in Berlin einmal von salzreichen Brunnen, dann von Fabriken, besonders von Anilinfabriken her, von denen eine einzige im Jahre 4 Millionen kg Kochsalz gebraucht.Google Scholar
  82. 1a).
    Da das Drainwasser weniger Kochsalz enthält als das ursprüngliche Kanalwasser, z. B. in Sputendorf 226,0 mg, in Osdorf 508,0 mg für 1 l, und da, wenn man annimmt, dass alles Kanalwasser in den Drains zum Abnuss gelangt, 5,2–27,2% des Kochsalzes im Drainwasser fehlen, also im Bieselboden verbleiben, so müssen ausser der Aufnahme durch, die Pflanzen noch andere Abfuhrwege (wie Eindringen in das Grundwasser) bestehen. Es wird sich empfehlen, für so grosse Mengen Kochsalz andere Abfuhrwege als durch die Kanäle zu suchen.Google Scholar
  83. 1).
    Arch. f. Hygiene 1898, 32, 173; vergl. auch Zeitschr. f. angew. Chem. 1893, 84.Google Scholar
  84. 1).
    Dieses mag für die sehr verdünnte Freiburger KanalfLüssigkeit und den dortigen Boden der Fall sein, unter anderen Verhältnissen werden sich jedoch diese Verhältnisse naturgemäss mehr oder weniger stark geltend machen.Google Scholar
  85. 2).
    Die Verunreinigung der Gewässer von Juris eh. Berlin 1890.Google Scholar
  86. 1).
    Die Unschädlichmachring der städtischen Kloakenauswürfe durch den Erdboden von Anatol Anekcandrowitsch Fadejeff; aus dem Russischen übersetzt von Paul Otto Josef Menzel. Leipzig, Karl Scholtze, 1886.Google Scholar
  87. 2).
    Bei der Petersen’schen Drainage liegen bekanntlich in dem Hauptsammeldrainrohr Absperrventile, welche behufs starker Durchlüftung des Bodens beliebig geöffnet und geschlossen werden können.Google Scholar
  88. 1).
    Für den Gehalt an organischem Stickstoff und verbrauchtem Chamäleon geben die Versuchsansteller nach Ausschluss der zweifelhaften Analysen folgende korrigirten Mittelzahlen für 1 l: (Fortsetzung s. nebenstehend)Google Scholar
  89. 1).
    Landw. Versuchsstationen 1873, 16, 254.Google Scholar
  90. 1).
    Yon den 9582 ha Eieselfeldern waren bis dahin nur 5585 ha aptirt. Nach dem Verwaltungsbericht der Stadt Berlin für 1897/98 entwässerten in die Kanäle 1744148 Einwohner; die Jahres-Abwassermenge betrug 73180728 cbm; die Grösse der Eieselfeider 9683,3 ha, wovon 5729 ha aptirt waren. Im Durchschnitt gelangte auf 1 ha und Tag 33,92 cbm Abwasser zur Reinigung.Google Scholar
  91. 2).
    Es wird beabsichtigt noch 450 ha hinzuzufügen.Google Scholar
  92. 3).
    Hiervon sind zur Zeit erst 400 ha aptirt.Google Scholar
  93. 4).
    Angekauft sind 498 ha; davon aber erst 254 ha aptirt.Google Scholar
  94. 5).
    Hiervon umfasst das Kieselfeld von Genevilliers 800 ha, das zu Achères 1000 ha, das zu Méry und Grésillons 2400 ha, während 2000 ha von Privatbesitzern in Aussicht genommen sind.Google Scholar
  95. 1).
    Berichte der deutschen ehem. Gesellschaft 1876, 9, 1014.Google Scholar
  96. 2).
    Landw. Versuchsstationen 1879, 23, 46.Google Scholar
  97. 3).
    Gesundh.-Ing. 1885, 8, 475.Google Scholar
  98. 4).
    Von diesen gelangen aber nur ca. 2/3 zur wirklichen Berieselung für die Abgänge von ca. 1 Million Menschen.Google Scholar
  99. 1).
    Gesundh.-Ing. 1887, 10, 529.Google Scholar
  100. 1).
    Gesundh.-Ing. 1891, 14, 33.Google Scholar
  101. 2).
    Landw. Versuchsstationen 1879, 23, 22.Google Scholar
  102. 3).
    Landw. Jahrbücher 1885, 14, 109.Google Scholar
  103. 1).
    Bericht d. Deputation f. d. Verwaltung d. Kanalisationswerke f. d. Zeit vom 1. April 1887 bis 31. März 1888.Google Scholar
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    Tageblatt der 59. Yersammlung Deutscher Naturforscher und Aerzte in Berlin 1886, 436.Google Scholar
  105. 2).
    Bericht d. landw. Verwerthung d. Wiener Abfallwässer. Wien 1895.Google Scholar
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    Th. Weyl: Beeinflussen die Kieselfelder die öffentliche Gesundheit? Vortrag gehalten am 27. November 1895 in der Berliner medicin. Gesellschaft, mit Diskussion. Berlin 1896 u. Berliner Min. Wochenschr. 1896, Nr. 1.Google Scholar
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    Aerztl. Sachverständigen-Ztg. 1898, 4, 47.Google Scholar
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    Ver gl. Ohlmüller: Die Errichtung von Eieself eidern f. d. Stadt Braunschweig, Anlage III, 44.Google Scholar
  111. 2).
    Vergl. Zeitschr. f. angew. Chem. 1889, 122; 1890, 381 u. 1892, 208.Google Scholar
  112. 3).
    Hier stellte sich ein Verlust von 45,80 M. für 1 ha heraus.Google Scholar
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  114. 1).
    B. Lepsius: Mittheilungen aus d. ehem. Laboratorium d. physik. Vereins in Frankfurt a/M. 1889.Google Scholar
  115. 2).
    Es ist nicht recht verständlich, dass organische Stoffe und Sauerstoff-Verbrauch eine Abnahme, organischer und Ammoniak-Stickstoff dagegen eine Zunahme zeigen.Google Scholar
  116. 1).
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    Bericht über Untersuchungen von Spül jauchen vor und nach der Behandlung in dem Petri’sehen Reinigungsverfahren. Berlin, Wilh. Baensch 1882.Google Scholar
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    Nach einem mir vom Verf. gütigst überlassenen Reisebericht.Google Scholar
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    Vierteljahrsschr. f. gerichtl. Med. u. öffentl. Sanitätswesen, 3. Folge, 17, Heft 1.Google Scholar
  133. 2).
    Die Rohjauche wie die gereinigte Jauche wurden zu gleicher Zeit entnommen; aus dem Grunde entsprechen sich die Proben nicht, weil die Rohjauche mindestens 24 Stunden in der Reinigungsanlage verblieb. Die Zahlen geben aber die allgemeine Beschaffenheit der rohen und gereinigten Jauche wieder.Google Scholar
  134. 3).
    Das von dem Oxydationsfilterraum abfliessende Wasser.Google Scholar
  135. 1).
    Deutsche medic. Wochenschr. 1898, Nr. 38.Google Scholar
  136. 1).
    Gesundheit 1898, 219.Google Scholar
  137. 1).
    B. Lepsius: Mittheilungen d. physik. Yereins in Frankfurt a. M. 1889.Google Scholar
  138. 1).
    Eulenberg’s Vierteljahresbericht N. F., 39, Nr. 1 u. 2.Google Scholar
  139. 1).
    Bericht über d. 14. Vers. d. Deutschen Vereins f. öffentl. Gesundheitspflege in Frankfurt a. M. 1888, 87.Google Scholar
  140. 1).
    Rumpell: Jahrbücher d. Hamburger Staatskrankenanstalten 1891/92, 3.Google Scholar
  141. 2).
    Bei vollem Betrieb werden 80 kg Rohkalk zu 160 1 Kalkmilch gelöscht une hiervon für jeden der 4 Behälter à 5,200 cbm Inhalt je 1/4 (= 10 kg Kalk) zugerührtGoogle Scholar
  142. 3).
    Gesundh.-Ing. 1889, 12, 401.Google Scholar
  143. 1).
    Siehe Ch. Heinzerling: Die Abwässer. Halle a. S., 19.Google Scholar
  144. 2).
    Ein Liter Schlamm enthielt 91,48 g feste Stoffe.Google Scholar
  145. 3).
    The „Amines“-Process. Eeport etc. printed by Darling & Son, Ltd. 1891.Google Scholar
  146. 1).
    Gesundh.-Ing. 1894, 17, 9.Google Scholar
  147. 1).
    Von Albert Wollheim, 0. E. London E. C. 101, Leadenhall Street.Google Scholar
  148. 1).
    Compt. rend. 115, 661 u. Chem. Centrbl. 1894, I, 164.Google Scholar
  149. 2).
    Chem. News 1872, 73, 217.Google Scholar
  150. 1).
    Ann. d. Landw. 1871. 3. Wochenbl.Google Scholar
  151. 2).
    Ebendort 1869, 403.Google Scholar
  152. 1).
    Bulletin de la station agricole de Gembloux Nr. 11.Google Scholar
  153. 3).
    Centrbl. f. Agriculturchemie 1871, 1, 214.Google Scholar
  154. 1).
    Mittheilungen a. d. ehem. Laboratorium d. physik. Vereins in Frankfurt a. M. 1889 u. 1890.Google Scholar
  155. 1).
    D. h. G-lühverlust, also organische Stoffe und ehem. gebundenes Wasser.Google Scholar
  156. 2).
    Für den wasserfreien Schlamm.Google Scholar
  157. 1).
    Bericht über d. 14. Vers. d. Deutschen Ter. f. öffentl. Gesundheitspflege in Frankfurt a. M. 1888, 71.Google Scholar
  158. 2).
    Das Thonerdepräparat enthielt: 49,31% Wasser, 47,62% Aluminiumsulfat, 0,58% Ferrosulfat, 1,09 °/0 freie Schwefelsäure etc.Google Scholar
  159. 3).
    Firma F. A. Bobert Müller & Co. in Schönebeck a. d. Elbe.Google Scholar
  160. 1).
    Im Mittel wurden 12,2 mg Stickstoff in den Schwebestoffen des ungereinigten Wassers gefunden, in denen des gereinigten Wassers nur 0,3 mg für 1 l.Google Scholar
  161. 1).
    Die Unterschiede im Gehalt an gelösten Stoffen (mineralischen, besonders an Chlor) bei dem ungereinigten und gereinigten Wasser des 2. und 3. Versuchs dürften einer unrichtigen Probenahme zuzuschreiben sein.Google Scholar
  162. 1).
    Wenn Drenkmannz. B. den Gehalt an Ammoniak nur zu 0,4mg für 1 l angiebt, so kann diese Angabe wohl nicht richtig sein, weil ein solcher niedriger Gehalt an Ammoniak bei 70,3 mg organ. Stickstoff für 1 l in städtischen Abwässern noch nicht beobachtet ist.Google Scholar
  163. 1).
    In den Vorklärgruben werden erst die gröbsten Verunreinigungen (Fetzen, Papier, Korke etc.) abgeschieden, dann chemische Fällungsmittel zugesetzt und der hierdurch entstehende Niederschlag in Tiefbrunnen zum Absetzen gebracht.Google Scholar
  164. 2).
    Bericht über d. 14. Versammlung d. Deutschen Vereins f. öffentl. Gesundheitspflege in Frankfurt a. M. 1888, 123.Google Scholar
  165. 1).
    Aber sehr langsam wachsend.Google Scholar
  166. 2).
    Zeitschr. f. Hygiene 1891, 10, 111.Google Scholar
  167. 8).
    Verbrauchen Kaliumpermanganat.Google Scholar
  168. 4).
    Monatsschr. f. öffentl. Gesundheitspflege vom 27. April 1885.Google Scholar
  169. 1).
    Centrbl. f. Bakteriologie u. Parasitenkunde 1893, 13, 434.Google Scholar
  170. 1).
    14. Versammlung d. Deutschen Vereins f. öffentl. Gesundheitspflege in Frankfurt a. M. 1888, 103 u. Centrbl. f. allgem. Gesundheitspflege 1892, 12, 431.Google Scholar
  171. 1).
    Chem.-Ztg. 1889, 13, 851.Google Scholar
  172. 2).
    D. h. in dem Sammelbehälter durch Absetzen und Gitterwerk vorgeklärtes Abwasser vor dem Zusatz von Chemikalien.Google Scholar
  173. 1).
    Sonderschrift d. Allgem. Städtereinigungs-Gesellschaft m. b. H, in Wiesbaden 1898.Google Scholar
  174. 1).
    Vierteljahrsschr. f. gerichtl. Medicin und öffentl. Sanitätswesen. 3. Folge, XVI. Suppl.-Heft.Google Scholar
  175. 1).
    Nach einer brieflichen Mittheilung, in welcher das Fällungsmittel selbst nicht angegeben ist.Google Scholar
  176. 2).
    J. H. Vogel: Die Verwerthung der städtischen Abfallstoffe 1896, 336.Google Scholar
  177. 1).
    Gesundh.-Ing. 1898, 21, 58.Google Scholar
  178. 2).
    Technisches Gemeindebl. 1898, 1, 300.Google Scholar
  179. 1).
    Ueber die Bedeutung dieser Prüfung vergl. I. Bd. S. 366.Google Scholar
  180. 2).
    Zum Nachweis derselben diente Jodkalium-Kartoffelgelatine.Google Scholar
  181. 3).
    Gesundh.-Ing. 1898, 20, 58 u. 210.Google Scholar
  182. 4).
    Ebendort 1898, 20, 78.Google Scholar
  183. 1).
    Zeitschr. f. Hyg. 1891, 10, 51.Google Scholar
  184. 1).
    Gesundh.-Ing. 1889, 402.Google Scholar
  185. 1).
    Vergl. F. Hueppe: Arch. f. Hygiene 1889, 9, 271.Google Scholar
  186. 1).
    Ein mir nachträglich aus Salford zugestellter Bericht „Sewage Treatment“bringt noch weitere Untersuchungen, die aber an dem bereits mitgetheilten Ergebniss nichts ändern.Google Scholar
  187. 2).
    Arch. f. Hygiene 1897, 28, 185.Google Scholar
  188. 1).
    Berichte d. deutschen ehem. Gesellschaft in Berlin 1886, 19, 421.Google Scholar
  189. 1).
    Wer sich eingehender über diesen Gegenstand unterrichten will, den verweise ich auf das Werk: „Die Yerwerthung der städtischen Fäkalien von Ed. Heiden, Alex. Müller und K. v. Langsdorff. Hannover 1885, besonders aber auf das neuere vorzügliche Werk von J. H. Yogel: Die Yerwerthung der städtischen Abfallstoffe. Berlin 1896.Google Scholar
  190. 1).
    Yergl. J.H. Vogel: Die Verwerthung d. städt. Abfallstoffe. Berlin 1886, 28 u. 29.Google Scholar
  191. 2).
    Zeitschr. f. Biologie 1875, 11, 207.Google Scholar
  192. 1).
    Die erste Zahl bedeutet das Ergebniss der drei ersten Tage nach der Geruchlosmachung, die zweite das Ergebniss der drei folgenden Tage.Google Scholar
  193. 2).
    Chem. Centrbl. 1895, I, 610.Google Scholar
  194. 1).
    Journ. d’agricult. pratique 1897, Nr. 16 u. 17.Google Scholar
  195. 2).
    Zeitschr. f. Hygiene 1890, 8, 62.Google Scholar
  196. 3).
    Ebendort 1890, 8, 95.Google Scholar
  197. 1).
    Centrbl. f. Agr.-Chem. 1884, 13. 596.Google Scholar
  198. 2).
    Landw. Yersuchsst. 1883, 30, 52.Google Scholar
  199. 1).
    Vergl. J. H. Yogel 1. c. 68.Google Scholar
  200. 1).
    Wenn allerdings die Kübel und Tonnen nicht regelmässig abgefahren werden, sondern ein Theil des Inhalts überfliesst, dann kann dieses Verfahren sogar gefährlicher werden, als das Gruben- Verfahr en, indem der übergetretene Inhalt nun erst recht und mehr als bei den bedeckten und cementirten Gruben Luft und Boden verunreinigt.Google Scholar
  201. 1).
    Vergl. Gärtner: Gesundh.-Ing. 1891, 14, 353.Google Scholar
  202. 3).
    Gesundh.-Ing. 1894, 17, 120. Bei der stetigen Vermehrung der Bevölkerung-Stuttgarts und der immer schwieriger werdenen Unterbringung des Abtrittinhaltes bei den Landwirthen wird jetzt in Stuttgart die pneumatische Entleerung der menschlichen Auswürfe und die Verarbeitung derselben auf Poudrette in Aussicht genommen.Google Scholar
  203. 4).
    Hyg. Eundsch. 1892, 2, 1045.Google Scholar
  204. 1).
    J. H. Vogel 1. c. 371.Google Scholar
  205. 1).
    Uffelmann’s Jahresbericht 1890, 196.Google Scholar
  206. 2).
    Schröder: Inaugur.-Dissert., Marburg 1891.Google Scholar
  207. 1).
    Arbeiten der Deutschen Landwixthschafts-Gresellschaft, 1894, Heft I.Google Scholar
  208. 2).
    Ebendort, 1894, Heft I, 14 und Zeitschr. f. Hygiene 1893, 14, 453.Google Scholar
  209. 3).
    Ebendort, 1894, Heft I, 43 und Zeitschr. f. Hygiene 1894, 18, 263.Google Scholar
  210. 4).
    Ebendort, 1894, Heft I, 70 und Zeitschr. f. Hygiene 1893, 15, 383.Google Scholar
  211. l).
    Chem.-Ztg. 1894, 18, 68, 89 u. 102.Google Scholar
  212. 1).
    Yergl. d. Bericht von F. Heine in Mittheilungen d. Deutschen Landw.-Gesellschaft 1889/90, Stück 5.Google Scholar
  213. 1).
    Mittheil. d. Deutschen Landw.-Gesellschaft 1889/90, Stück 4.Google Scholar
  214. 1).
    Engler fand in 6 analysen für 1 1 Abgangwasser 1,16–29,11 g Abdampfrückstand 0.74–26,68 g Mineralstoffe und 0,42–7,13 g organische Stoffe (Glühverlust).Google Scholar
  215. 1).
    Nach einem mir von J. H. Vogel gütigst überlassenen Bericht.Google Scholar
  216. 1).
    Ausser zur Verbrennung der menschlichen Auswürfe soll dieser Apparat auch dazu dienen, die Auswürfe mit Torfstreu zu mischen, den flüssigen Theil abfliessen zu lassen und den Strassenkanälen zuzuführen, während die mit dem festen Theil der Auswürfe getränkte Torfstreu entweder als solche zur Düngung abgefahren oder getrocknet wird.Google Scholar
  217. 2).
    Hyg. Eundsch. 1897, 7, 208.Google Scholar
  218. 1).
    Sächsische landw. Zeitschr. 1890, 487.Google Scholar
  219. 2).
    Mittheil. d. Deutschen Landw.-Gesellschaft 1892/93, Stück 8, S. 9.Google Scholar
  220. 3).
    Landw. Ztg. f. Westfalen u. Lippe 1897, 157.Google Scholar
  221. 4).
    J. H. Vogel: Die Beseitigung und Verwerthung des Hausmülls. Jena 1897, 39 u.s. f.Google Scholar
  222. 5).
    In Dresden bleibt der Strassenkehricht in Halden von 5 m Breite, 25 m Länge und 2 m Höhe 6 Monate sitzen, wird dann mit Wasser angefeuchtet und nach weiterem 6 monatlichen Lagern als reife Komposterde abgegeben.Google Scholar
  223. 1).
    Als Siebdurchfall bezeichnet mit 11% hyproskopischer Feuchtigkeit u. 13% organischen (verbrennlichen) Stoffen. J. H. Yogel: Die Beseitigung u. Verwerthung des Hausmülls. Jena 1897, 62.Google Scholar
  224. 2).
    Böhm und Grrohn: Die Müllverbrennungsyersuche in Berlin 1897, 33. Die Analysen des Elberfeider Mülls sind vom Stadtbauinspektor Höpfner ausgeführt.Google Scholar
  225. 1).
    v. Pettenkofer: Vorträge liber Kanalisation u. Abfuhr.Google Scholar
  226. 2).
    F. Fischer: Das Wasser etc. 1891, 2. Aufl., 58.Google Scholar
  227. 1).
    Yergl. Behring: Die Bekämpfung der Infektionskrankheiten. Hygienischer Theil 1894, 120.Google Scholar
  228. 1).
    Vierteljahrsschr. f. gerichtl. Medicin u. öffentl. Sanitätswesen. 3. Folge, 13, 2.Google Scholar
  229. 1).
    Deutsche Viertel jahrsschr. f. öffentl. Gresundheitspflege 1898, 9.Google Scholar
  230. 1).
    Gesundh.-Ing. 1898, 21, 259.Google Scholar
  231. 2).
    Ebendort 1894, 17, 237.Google Scholar
  232. 3).
    Ebendort 1895, 18, 110.Google Scholar
  233. 1).
    Gesundh.-Ing. 1893, 16, 902.Google Scholar
  234. 1).
    Yergl. Eeclam: Die Gesundheit, 1, 113.Google Scholar
  235. 2).
    Yergl. Eulenberg: Real-Encyklopädie der Heilkunde, 1, 25.Google Scholar
  236. 1).
    Arbeiten aus d. Kaiserl. Gesundheitsamte 1891, 7, 1.Google Scholar
  237. 2).
    Zeitschr. f. Hygiene u. Infektionskrankheiten 1890, 8, 198.Google Scholar
  238. 3).
    Arbeiten aus d. Kaiserl. Gesundheitsumte 1891, 7, 28.Google Scholar
  239. 4).
    Letztere Verwendungsweise ist selbstverständlich, sehr verwerflich.Google Scholar
  240. 5).
    Vergl. Wehmer: Ueber Abdecker- u. Abdeckereiwesen in Vierteljahrsschr. f. öffentl. Gesundheitspflege 1887, 227;Google Scholar
  241. 5a).
    ferner Ostertag: Fleischbeschau 1895. 2. Aufl., 48.Google Scholar
  242. 6).
    Vergl. Bollinger: Ueber Fleischvergiftung in „Zur Aetiologie der Infektionskrankheiten mit besonderer Berücksichtigung der Pilztheorie“. München 1881.Google Scholar
  243. 7).
    Vergl. J. H. Vogel u. Haefcke: Das Abdeckereiwesen. Berlin 1897.Google Scholar
  244. 1).
    Archiv d. Deutschen Landwirthschaftsraths 1880, 335.Google Scholar
  245. 1).
    Diese Preise sind noch schwankender und zu Zeiten niedriger, als hier angegeben ist.Google Scholar
  246. 1).
    Der Apparat (D. B. P.) wird von der Firma „Hartmann, Treber-Trocknung“in Kassel angefertigt.Google Scholar
  247. 2).
    Dieselbe ist nebst Beschreibung von Herrn Dr. Haefcke in Kassel mir freundlichst überlassen worden.Google Scholar
  248. 1).
    Davon 0,13% Ammoniak- und 0,01% organischer Stickstoff. Das spec. Gew. des Kondenswassers war 1,001.Google Scholar
  249. 1).
    Darin ausser Protein und Fett bei: No. 4.. 20,37% Zucker und 28,22% sonstige N-freie Extraktstoffe. No. 5.. 20,78% Zucker und 27,23% sonstige N-freie Extraktstoffe.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1899

Authors and Affiliations

  • J. König
    • 1
  1. 1.Münster I.W.Deutschland

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