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Der Operationsraum und Zubehör

  • O. Kleinschmidt

Zusammenfassung

Zwei Systeme der räumlichen Anordnung sind empfehlenswert, entweder ein großer hoher Raum mit mehreren Tischen oder mehrere kleine Räume mit je einem Operationstisch, zu denen ein gemeinsamer großer Vorbereitungsraum gehört (Braun). In großen Betrieben sind große Räume zu bevorzugen, da die direkte Vorbereitung des Patienten dann gleich auf dem Operationstisch stattfinden kann. Bei mehreren kleinen Räumen spielt sich die Vorbereitung im Vorbereitungsraum ab. Auch die Narkose wird da meist begonnen und der Kranke vollständig fertig mit abgedecktem Operationsfeld in den Operations-räum hereingefahren. Der Sterilisationsraum für Instrumente muß außerhalb des Operationsraumes, aber in nächster Nähe desselben eingerichtet werden. Die Operationsräume sind auf dem Fußboden mit Fliesen belegt, die bei großen Räumen auch die Wand ringsherum in wenigstens 3 m Höhe bekleiden. Kleinere Räume können vollständig mit Fliesen ausgelegt werden, mit Einschluß der Decke. Die Türen sind am besten 2–2½ m breite Flügeltüren mit vollständig glatten Flächen. Größere Säle müssen Oberlicht haben und das Hauptwandfenster, das am besten die ganze Wand einnimmt, soll nach Norden sehen. Bei kleineren Anlagen mitten im Krankenhaus, d. h. ohne eigenes Operationshaus, empfiehlt es sich, das Fenster erkerartig vorzubauen, um dadurch möglichst auch etwas Ober- und Seitenlicht zu erhalten. Die Fliesen werden in der Regel weiß oder gelblichweiß gewählt, doch wird von manchen auch ein oüvengrünlieher Ton bevorzugt.

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Copyright information

© Julius Springer in Berlin 1927

Authors and Affiliations

  • O. Kleinschmidt
    • 1
  1. 1.Chirurgischen AbteilungStädtischen KrankenhausesWiesbadenDeutschland

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