Zusammenfassung

Blumen dem freien Auge sichtbar; Befruchtungsorgane meistens von eigentümlich geformten Blättern, Blumendecken (Kelch oder Kelch und Krone) umhüllt. Eizelle, Embryosack, zur Zeit der Befruchtung von einer oder von mehreren Zellenschichten des Eikernes, nucleus ovuli, ringsum bedeckt, welche von der männlichen, sich schlauchartig verlängernden, freien Zelle, dem Blumenstaube, pollen, zum Zwecke der Berührung der weiblichen, dem Embryosacke, durchwachsen werden, wenn nicht dieser ihm, das Eikerngewebe resorbirend, entgegenwuchs (Santalum, Torenia etc.). Keim mehrzellig, vor der Entwicklung zu einem neuen Individuum in der Kegel schon mit 1 oder 2, selten mit mehreren Blattanlagen versehen und mehr oder minder lange ruhend. Blätter selten unentwickelt oder fehlend. Pfahlwurzel, mit seltenen Ausnahmen (Parasiten), wenigstens in der Jugend, stets vorhanden.

Copyright information

© Verlag von Julius Springer Berlin 1886

Authors and Affiliations

  • H. Karsten

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