Stanzwerkzeuge

  • Eugen Kaczmarek

Zusammenfassung

Einfache Winkelstanzen. Wie aus den Richtlinien der Arbeitsverfahren für Stanzereitechnik hervorgeht, kommt für Flächenbehandlung der Teile die Stanze in Betracht. Die erste Vertreterin dieser Gattung ist die Biegestanze für Winkel, die trotz ihrer einfachen Konstruktion von der Form und Genauigkeit der Teile abhängig ist und verschieden ausgeführt wird. Maßgebend für die Ausführung des Werkzeuges ist die Stückzahl der zu fertigenden Teile und mit welcher Präzision diese hergestellt werden sollen. Bei kleiner Stückzahlfertigung wird die Winkelstanze ohne Stempelführung vorgesehen, kann aber auch als universelle Winkelstanze für verschiedene Winkelungen nach Abb. 67 gebaut werden. Die in Massen herzustellenden Winkelteile, welche genau sein müssen, sind in Stanzen mit Stempelführungen anzufertigen. Schon aus Gründen der praktischen Einspannung und Zentrierung ist diese vorzuziehen, wobei der Vorteil noch hinzukommt, daß keine Stempelverlagerung stattfinden kann. Soweit es angängig ist, sollte man, um Fingerverletzungen zu vermeiden, jeder Stanze einen Auswerfer geben, damit die gefertigten Teile, sei es durch Feder oder Luftstrahl, mechanisch ausgeworfen werden können.

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© Julius Springer in Berlin 1929

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  • Eugen Kaczmarek

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