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Krankhafte Veränderung der Harnleitermündung. Pyurie und Hämaturie

  • Eugen Joseph

Zusammenfassung

Das einseitige Fehlen einer Uretermündung ist ebenso selten wie der einseitige kongenitale Mangel einer Niere. Bevor man sich auf Grund der cystoskopischen Beobachtung zu der Annahme eines einseitigen Harnleitermangels entschließt, muß man alle Möglichkeiten zur Auffindung eines verborgenen Ureterostiums erschöpfen. Es ist notwendig, mit großer Sorgfalt nach den Harnleiterwülsten auszuspähen, die Flächen der Hügel genau zu betrachten und Stellen, die einer Harnleitermündung ähneln, mit der Harnleitersonde anzugehen zwecks Entscheidung, ob sie die Sonde aufnehmen oder nicht. Ferner wird man genau auf contractile Bewegungen der Blasenwand an den Stellen achten, an denen man der Lage nach den Harnleiter vermuten sollte, da die Harnleitermündung in dem Augenblick, wo sie von der Ureterperistaltik erfaßt und aufgesperrt wird, am besten sichtbar ist.

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Literatur

  1. 1.
    Ich verdanke die Beobachtung dieses ungewöhnlich charakteristischen Falles Herrn Dr. Felix Jacobi. Joseph, Cystoskopie 2. Aufl.Google Scholar

Copyright information

© Julius Springer in Berlin 1929

Authors and Affiliations

  • Eugen Joseph
    • 1
    • 2
  1. 1.Universität BerlinDeutschland
  2. 2.Urolog. Abt.Chirurgischen UniversitätsklinikDeutschland

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