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Quanten- und Wellenmechanik

  • Pascual Jordan

Zusammenfassung

Der Gang unserer Darstellung, der jede Verfolgung von historischen Umwegen der Forschung und Erkenntnis vermieden, und statt eines historischen Entwicklungsbildes« einen in moderner Auffassung geformten induktiven Aufbau der Quantentheorie erstrebt hat, läßt zwischen dem jetzt abgeschlossenen zweiten Kapitel und dem hier beginnenden dritten keinen scharfen Trennungsstrich bestehen. Die empirischen Tatbestände, die im ersten Kapitel zusammengestellt wurden, lieferten uns eine Reihe von quantenphysikalischen Gesetzmäßigkeiten bereits in mathematischer klarer Form; die nachdenkliche Betrachtung der empirischen Gegebenheiten, zu der uns im zweiten Kapitel das Bohrs che Korrespondenzprinzip anleitete, setzte uns nicht nur instand, verschiedene der festgestellten Gesetze als notwendige Folgen der übrigen zu erkennen und somit theoretisch zu begründen, sondern sie führte uns auch dazu, in mannigfachen Einzelproblemen zur Aufspürung weiterer Quantengesetze vorzudringen. Wir könnten dies Verfahren fortsetzen: es gibt noch manches andere quantentheoretische Problem, dessen exakte Lösung wir in zuverlässiger Weise erreichen können durch ähnliche Betrachtungen, wie wir sie oben wiederholt ausgeführt haben — und dessen Lösung im historischen Gange der Entwicklung tatsächlich auch vor der exakten Quantenmechanik erreicht wurde.

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Copyright information

© Julius Springer in Berlin 1936

Authors and Affiliations

  • Pascual Jordan
    • 1
  1. 1.Universität RostockDeutschland

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