Geld- und Kapitalmarkt der Schweiz vor dem Weltkriege

  • Kurt Höweler
Part of the Bank- und finanzwirtschaftliche Abhandlungen book series (BFA, volume 10)

Zusammenfassung

Während die Geldverfassung des Landes Kapital- und Geldmarkt fast in gleicher Weise berührt, so übt die Gestaltung des Börsenwesens in erster Linie einen starken Einfluß auf den Kapitalmarkt aus. Die Einwirkung auf den Geldmarkt erfolgt hauptsächlich auf dem Umwege über die Bildung der Reportsätze und der Devisenkurse. Doch greifen hier schon die Banken in erheblichem Umfange ein. Naturgemäß macht sich der Bankeneinfluß auf dem Geldmarkte am unmittelbarsten bemerkbar, Die Gründung der Nationalbank im Jahre 1907 unterstützte diese Tendenz, besonders auf dem Wechselmarkte. Gleichzeitig erfolgt damit aber auch eine gewisse Umstellung. Denn erst jetzt gibt es eine zentrale Spitze, von der aus wenigstens ein Teil des Geldmarktes beherrscht wird und die übrigen Teile zum mindesten kräftig beeinflußt werden. Ein offizieller Diskontsatz war unter der Herrschaft der Konkordatsbanken eigentlich nur dem Namen nach vorhanden gewesen. Dafür standen diese Banken selbst viel zu sehr im Markte und waren naturgemäß zu sehr von dem Streben nach lukrativer Verwendung ihrer Mittel im Konkurrenzkampf beherrscht.

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Copyright information

© Verlag von Julius Springer 1927

Authors and Affiliations

  • Kurt Höweler
    • 1
  1. 1.Deutschland

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