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Einleitung

  • Ludwig Hopf
Part of the Verständliche Wissenschaft book series (VW, volume 30)

Zusammenfassung

Das Haus der Physik enthält viele Räume, und keiner gleicht ganz dem anderen. Von dem einen Raum aus sieht man hinaus in die Natur und beobachtet, was da vorgeht; in anderen Räumen, den zahlreichsten, werden einzelne Teile des Naturgeschehens künstlich reproduziert und so beobachtet; es werden Versuche angestellt. Da ist ein andrer Raum; in dem werden die menschlichen Sinne verfeinert; sinnreiche Mechanismen werden dort erfunden, die dem Auge eine ungeahnte Schärfe verleihen, kleine Dinge zu unterscheiden oder entfernte Gegenstände zu sehen; ja, es werden neue Sinneswerk-zeuge gebaut, die ein Licht sehen können, einen Ton hören können, wo Auge und Ohr des Menschen ganz versagen. Dort ist wieder ein andrer Raum, in dem Werkzeuge hergestellt werden, die tausendmal feiner sind als die Werkzeuge unsres Alltags; sie sollen auch Besonderes leisten; sie sollen z. B. Striche in Glas ritzen, tausende auf einen Millimeter, aber jeder Strich muß scharf abgehoben sein von seinem Nachbarn; oder sie sollen die Luft aus einem Gefäß so vollkommen entfernen, daß selbst der elektrische Strom sie nicht mehr feststellen kann. In einem andern Raum werden die Vorgänge im Laboratorium so umgestaltet, daß sie praktische Anwendung in der Technik finden können.

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Copyright information

© Julius Springer in Berlin 1936

Authors and Affiliations

  • Ludwig Hopf
    • 1
  1. 1.AachenDeutschland

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