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Ausführung der Trockenvorrichtungen in Anpassung an die besonderen Eigenschaften verschiedener Gutsarten

  • M. Hirsch

Zusammenfassung

Die für die Trocknung maßgebenden besonderen Eigenschaften sind für wichtige Gutsarten in den letzten Jahren eifrig erforscht worden, für die meisten Stoffe jedoch immer noch unbekannt. Damit fehlenaber bestimmte Grundlagen für die Entwicklung des bestgeeigneten Trockenverfahrens und für den Entwurf der jeweils zweckmäßigsten Trockenvorrichtung. Hierin liegt wohl ein Grund, weshalb die Hersteller von Trocknern sich vielfach der Verarbeitung ganz bestimmter Gutsarten zugewandt haben. Da sich jedoch zweifellos in den meisten Fällen Trockner gleicher Bauart für verschiedene Waren eignen, durften in den vorausgehenden Abschnitten die hauptsächlichen Ausführungsformen als Mittel zur Durchführung eines bestimmten Trockenverfahrens beschrieben werden. Die Art des Gutes wurde hierbei entweder gar nicht oder nur nebenher mit der Absicht angeführt, auf die hauptsächliche oder ausschließliche Verwendung hinzuweisen, die zurzeit üblich ist. Hierbei bleibt jedoch noch eine Anzahl von Trocknerformen übrig, die ausschließlich die Eigenart eines besonderen Gutes berücksichtigen und daher im folgenden näher beschrieben sind. Diese Abgrenzung ist begreiflicherweise keine sehr scharfe. Sie wird vermutlich mit der Weiterentwicklung wirtschaftlicher Herstellungsverfahren immer mehr verschwinden und hat in der vorliegenden Behandlung daher mehr geschichtliche als rein wissenschaftliche Bedeutung insofern, als sie dem gegenwärtigen Stande der angewandten Trockentechnik Rechnung trägt. Die Trocknung hat für die Herstellung und Verarbeitung zahlreicher Stoffe ausschlaggebende Bedeutung angenommen, die ihren Ausdruck u. a. auch darin findet, daß sich zahlreiche Fachzeitschriften1 und Handbücher über Technologie2 damit beschäftigen. Es ist nicht beabsichtigt, die bisherigen Veröffentlichungen über bestimmte Anwendungsgebiete durch die nachstehenden Erörterungen auszuschalten. Für diese ist in der Hauptsache das Bestreben maßgebend, kennzeichnende Beispiele anzuführen, Lücken aufzudecken, Anregungen zu geben und, in weiterer Entwicklung, eine verwirrende Mannigfaltigkeit durch ein klareres System abzulösen

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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1932

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  • M. Hirsch

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