Zusammenfassung

Über die Quellung im allgemeinen und der Faserstoffe im besondern liegen zahlreiche ältere Arbeiten von Ludwig, Nägeli, Bütschli, H. de Vries, Reinke, v. Höhnel, Schwendener u. a. vor. In letzter Zeit hat J. R. Katz1) über die bei der Quellung verschiedener Körper vor sich gehenden Veränderungen eingehende Untersuchungen angestellt und das Ergebnis mathematisch formuliert. Die allgemeinen Gesetze sind nach ihm die folgenden: Die hygrometrischen Linien (Dampfdruck-Konzentrations-Isothermen) haben überall eine charakteristische S förmige Gestalt. Die Quellungswärme ist immer stark positiv und läßt sich in ihrer Abhängigkeit vom Quellungsgrade durch eine rechtwinkelige Hyperbel gut darstellen. Die Volumkontraktion ist immer stark positiv, und ihre Abhängigkeit vom Quellungsgrade läßt sich gleichfalls durch eine rechtwinkelige Hyperbel darstellen. Das Verhältnis von Volumkontraktion und Wärmetönung ist bei verschiedenen quellbaren Körpern von der gleichen Größenordnung, und zwar liegt es bei allen zwischen den Grenzen 10∙10-1 und 32∙10-4 ccm/Kal.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literatur

  1. 1).
    Katz, J. R.: Die Gesetze der Quellung. Dresden u. Leipzig 1916.Google Scholar
  2. 1).
    Höhnel, F. v.: Über das Verhalten d. vegetab. Zellmembran bei der Quellung. Ber. d. Dtsch. Botan. Ges., 2, 41, 1884.Google Scholar
  3. 1a).
    Höhnel, F. v.: Über einige technisch wichtige Eigenschaften d. Textilfasern, und die Ursache der Verkürzung der Seile im Wasser. Dingler Polytechn. Journ., 252, 165. 1884.Google Scholar
  4. 2).
    Herzog, A.: Quellung der Kunstseide in Wasser. Textile Forsch., 1, 10. 1921.Google Scholar

Copyright information

© Julius Springer in Berlin 1924

Authors and Affiliations

  • Alois Herzog
    • 1
    • 2
  1. 1.Biologischen Abteilung am DeutschenForschungsinstitut für TextilindustrieDeutschland
  2. 2.Sächs. Technischen Hochschule in DresdenDeutschland

Personalised recommendations