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Der Rauchgasvorwärmer (Ekonomiser)

  • Georg Herberg

Zusammenfassung

Der größte wärmewirtschaftliche Verlust im Kesselbetriebe wird durch die abziehenden Gase verursacht; er ist bis zu einem gewissen Grade unumgänglich (vgl. S. 328), da er ja die Zugarbeit zur Fortbewegung der Gase durch die Kesselzüge, die Inbrandhaltung des Feuers sowie die Luftzuführung für das Feuer zu bewältigen hat; gewöhnlich ziehen die Abgase mit 200–300° ab (Abb. 30) und verursachen je nach dem CO2-Gehalt, z. B. von 8–12 vH, einen Verlust von 26–13 vH; bei stark beanspruchten Kesselanlagen jedoch und ungünstiger Einmauerung verlassen die Gase den Kessel auch oft mit Temperaturen von 400–500° (vgl. Abb. 33). Deshalb hat man sich stets bemüht, diese Wärme noch nutzbar zu machen zur Vorwärmung des Speisewassers, zur Dampfüberhitzung, zur Luftvorwärmung oder bei höheren Temperaturen auch zur Dampferzeugung in besonderen Abhitzekesseln.

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Literaturs

  1. Nach Dr.-Ing. Hillinger, „Der Heizwert bei Dampfkesseluntersuchungen“, Z. V. d. I. 1921, S. 270.Google Scholar
  2. Reiher und Neidhardt, Temperaturen und Wärmeaustausch an einem gußeisernen Speisewasservorwärmer. Arch. f. Wärmewirtsch. 1926, S. 157.Google Scholar

Copyright information

© Julius Springer in Berlin 1922

Authors and Affiliations

  • Georg Herberg
    • 1
  1. 1.StuttgartDeutschland

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