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Theorie der explosionsartigen Schauer

  • W. Heisenberg

Zusammenfassung

Die Wirkungsquerschnitte für irgendwelche Stoßprozesse sind bisher meistens mit Hilfe der quantenmechanischen Störungstheorie, d. h. der Bornschen Stoßtheorie, berechnet worden. Da die Matrix der Wechselwirkungsenergie im allgemeinen nur Elemente für Übergänge enthält, bei denen nur eines oder höchstens zwei Teilchen entstehen, so muß man die Störungsrechnung im allgemeinen bis zur n [bzw. (n/2)]-ten Näherung treiben, wenn man Prozesse erhalten will, bei denen n Teilchen gleichzeitig entstehen. Wenn die Störungsrechnung überhaupt vernünftig konvergiert, so wird daher die Wahrscheinlichkeit für die gleichzeitige Emission vieler Teilchen sehr gering. Diese allgemeine Überlegung hat zu der Vermutung geführt, daß es derartige echte Mehrfachprozesse praktisch nicht geben könne, und auch in der Yükawaschen Theorie haben Yukawa (Y 1 bis 6), Bhabha (B 19, 20) und Heitler(H 5, 6) die Wirkungsquerschnitte für Streuung und Mesonenerzeugung zunächst nach der Bornschen Methode berechnet und angenommen, daß die Konvergenz des StörungsVerfahrens, die durch die bekannten Divergenzen (Selbstenergie der Teilchen) stets problematisch ist, durch eine spätere Vervollkommnung der Theorie begründet werden könne.

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Copyright information

© Springer-Verlag Ohg. in Berlin 1943

Authors and Affiliations

  • W. Heisenberg
    • 1
  1. 1.Berlin-DahlemDeutschland

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