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Farbenmuster und Umfärbung

  • Oskar Heinroth
Part of the Verständliche Wissenschaft book series (VW, volume 34)

Zusammenfassung

Wenn eine Feder gar keinen Farbstoff enthält, so ist sie weiß, ebenso wie ein farbloses Haar; das kommt daher, daß sich innerhalb der Hornschicht, aus der diese Gebilde bestehen, viele kleine luftgefüllte Hohlräume befinden, so, wie uns der Schaum einer wasserklaren Flüssigkeit weiß erscheint. Für gewöhnlich enthält nun ein großer Teil der Federn noch bestimmte Farbstoffe. Meist sind nur die sichtbaren Federteile farbig, die unsichtbaren, unter der Oberfläche des Gefieders versteckten, also namentlich die Daunen und die unteren Federhälften, weißlich oder trüb und einförmig grau. Daraus erkennt man, daß die Farbe und das Zeichnungsmuster sicher irgendeine Bedeutung für ihren Träger haben müssen.

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Copyright information

© Julius Springer in Berlin 1938

Authors and Affiliations

  • Oskar Heinroth
    • 1
  1. 1.BerlinDeutschland

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