Über das Ei und das Wachstum der Jungen

  • Oskar Heinroth
Part of the Verständliche Wissenschaft book series (VW, volume 34)

Zusammenfassung

Das Vogelei besteht, grob gesagt, aus der Kalkschale, der darunter befindlichen Schalenhaut, dem durchsichtigen Eiweiß und der darin freischwebenden Dotterkugel. Ähnlich verhält es sich übrigens bei den Schildkröten und Krokodilen, während die Eier der übrigen Kriechtiere eine pergamentartig weiche Umhüllung haben, in der man ein gleichförmiges Gemisch von Dotter und Eiweiß antrifft. Die Eischale des Vogels kann einfarbig oder auch stark gefleckt, glatt oder rauh, dünn oder dick sein: diese Dinge sind nach den einzelnen Gruppen verschieden und haben gewöhnlich, wenn auch vielleicht nicht immer, eine gewisse Bedeutung. So spielt die Schutzfärbung oft eine große Rolle, und die Dicke der Schale steht im Zusammenhang mit der Art und Weise, wie der brütende Vogel sein Gelege behandelt. So haben die stark gespornten, derbfüßigen afrikanischen Frankolin-Hühner Eier, die man geradezu an die Wand werfen kann, und die vorsichtigen, weichbeinigen und weichschnäbligen Enten und namentlich die Schnepfenarten überaus dünnschalige.

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© Julius Springer in Berlin 1938

Authors and Affiliations

  • Oskar Heinroth
    • 1
  1. 1.BerlinDeutschland

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