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Die Hauptmerkmale der Vögel

  • Oskar Heinroth
Part of the Verständliche Wissenschaft book series (VW, volume 34)

Zusammenfassung

„Den Vogel erkennt man an seinen Federn.“ Dieser Satz stimmt immer noch, wenn man ihn so auffaßt, daß von allen Lebewesen nur die Vögel ein Federkleid tragen, und daran kennt sie der Laie sofort. Diese Federn können nun je nach dem Aufenthalt ihres Trägers in Wasser und Sumpf oder in Steppe und Wüste recht verschieden sein, d. h. sie umkleiden wie bei den meisten Wasservögeln und insbesondere bei den Pinguinen fast schuppenartig den ganzen Körper, oder sie sind locker, in bestimmten Federfluren verteilt, von wo aus sie die nackte Haut überdecken, wie z. B. bei Hühnern, oder lassen bei vielen Formen manche Stellen des Körpers unbedeckt; man denke dabei an den afrikanischen Strauß, viele Geier, den Truthahn und andere. In jedem Falle dient das Gefieder, so wie der Pelz der Säugetiere, hauptsächlich dem Kälteschutz, denn wir haben es ja hier mit den warmblütigsten Tieren zu tun, die es überhaupt gibt, und von denen manche trotz ihrer Kleinheit die kältesten Gegenden bevorzugen. Durchschnittlich mißt ein Vogelkörper etwas über 42° G, es gibt aber auch Arten mit fast 45°, eine für den Menschen tödliche Fieberhöhe.

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Copyright information

© Julius Springer in Berlin 1938

Authors and Affiliations

  • Oskar Heinroth
    • 1
  1. 1.BerlinDeutschland

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