Gerbmaterialien

  • S. Hegel

Zusammenfassung

Wie schon im allgemeinen Theil angegeben, finden in der Chromgerberei sowohl die Verbindungen des Chromoxyds, als auch die der Chromsäure Anwendung. Das schwefelsaure und salzsaure Chromoxyd werden nur in Form von Lösungen verwendet, wie sie beim Behandeln von Chromoxydhydrat mit Schwefelsäure bezw. Salzsäure entstehen; dieselben Verbindungen bilden sich bei der Reduktion der Chromsäure in schwefelsaurer bezw. salzsaurer Lösung. Ausserdem ist noch der Chromalaun zu erwähnen, ein Doppelsalz von schwefelsaurem Kali mit schwefelsaurem Chromoxyd; er krystallisirt wie alle Alaune in gut ausgebildeten Oktaedern, die tief purpurroth gefärbt sind und sich in Wasser leicht lösen. Die Chromsäure und ihre Salze bilden ebenfalls intensiv gefärbte, in Wasser leicht lösliche Krystalle von gelber bis rother Farbe. Die wichtigste Verbindung der Chromsäure ist das bekannte saure chromsaure Kali oder Kaliumbichromat K2Cr2O7, das in gelbrothen Prismen krystallisirt; von anderen gebräuchlichen chromsauren Salzen sind zu nennen: die chromsaure Thonerde, chromsaure Magnesia, das chromsaure Natron.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Copyright information

© Verlag von Julius Springer 1898

Authors and Affiliations

  • S. Hegel

There are no affiliations available

Personalised recommendations