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Centripetale oder aufwärtsblühende Blüthenstände

  • Hermann Hager
Part of the Erster Unterricht des Pharmaceuten book series (EUP, volume 2)

Zusammenfassung

Zu den centripetalen Blüthenständen, bei welchen also das Aufblühen von unten nach oben oder von aussen nach innen stattfindet, gehören:
  1. 1.

    Die Aehre (spica), der Blüthenstand, bei welchem dem verlängerten gemeinschaftlichen Blüthenstiele, der Spindel (rhachis), ungestielte oder nur kurzgestielte Blüthen aufsitzen, wie beim gewöhnlichen Wegebreit (Plantāgo medĭa), beim Eisenkraut (Verbēna officinālis). Da die Terminalknospe lebensthätig bleibt, so findet man sie auch zuweilen über dem Blüthenstande Bläter und Aeste treibend, wie bei Melaleuca, Lavandŭla Stoechas. Die Aehre ist eine zusammengesetzte, wenn, wie bei vielen Gräsern (Roggen, Weizen, Quecke), der Spindel ihrer Länge naelt in Stella der ehizelnen Blüthen kleine aus zwei and mehreren Blüthen besteliende Aehrehen (spicŭlae) aufsitzen.

     
  2. 2.

    Das Grasährehen (spicula) ist ein besonderer Blüthenstand der Gräser, indem einer kleinen Spindel (rhacheola) zweizeilig oder ziegeldachartig Grasblüthen (flores glumacei) aufsitzen, wie z. B. beim Englischen Raygras (Lolium perenne), dem Taumellolch (Loluim temlentum). derQuecke (Agroÿrum repens Beane) dem Schwingel (Festūca) etc. Die Grasährechen bestehen aus den Deckblättern des Aehrchens, den Balgspelzen (glumae), und den Grasblüthchen. Die einzelnen Grasblüthchen (floscũ, glumellae) in dem Aehrchen sind von zwei scheidenartigen Blättchen, den Selzen (palě), umfasst.

     

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1885

Authors and Affiliations

  • Hermann Hager

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