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Anheftung des Blattes. Theilung der Blattfläche. Zusammengesetztes Blatt

  • Hermann Hager
Part of the Erster Unterricht des Pharmaceuten book series (EUP, volume 2)

Zusammenfassung

In Betreff der Anheftung ist das Blatt herablaufend (decurrens), wenn die Blattfläche über den Anheftungspunkt des Blattes bis zum nächsten Knoten am Stamme herabläuft; wie beim Wollkraut (Verbāscum thapsifōrme); umfassend (amplexicaule) und halbumfassend (semiamplexicaule), wenn die an der Basis gespaltene Blattfläche den Stengel ganz oder nur theilweise umfasst, wie beim Mohn (Papāver somnifĕrum). Reitend (folia equĭtantia) nennt man die Blätter, welche mit ihren gekielten zusammengelegten Grundtheilen den Stamm umfassen, wobei aber auch das untere das gegenüberstehende obere Blatt am unteren Theil zugleich umfasst, wie bei Iris Germanĭca: sie heissen verwachsen (connāta), wenn zwei gegenüberstehende Blätter mit ihren unteren Rändern zusammengewachsen sind. Ein Blatt ist ferner durchwachsen (perfoliatum), wenn es mit seinem ungespaltenen Grunde den Stamm ganz umgiebt; rundum angewachsen (circumnexum), wenn es dick und fleischig und an seiner ganzen Basis mit dem Stengel verwachsen ist, wie bei Sedum sexangulāre; ringsum gelöst oder frei (circumscissum, basi solutum), wenn ein solches Blatt nur in einem Punkte über seiner Basis dem Stamm anhängt, wie bei Sedum reflexum.

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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1885

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  • Hermann Hager

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