Advertisement

Anatomischer Bau des Stammes der Dikotyledonen

  • Hermann Hager
Part of the Erster Unterricht des Pharmaceuten book series (EUP, volume 2)

Zusammenfassung

Betrachten wir einen Querschnitt aus einem dikotyledonischen Stamme, welcher Querschnitt ein Gefässbündel umfasst, so zeigt uns die Schnittfläche (I) dasselbe (mn) seitlich von den Markstrahlen (l, l) eingefasst und sich von dem Mark (k) bis zur Mittelrinde (c) erstreckend. Die vor uns liegende Abbildung (Fig, 111) ist dem Gefässbündel eines zweijährigen Stammes entnommen, wie dies die aus engeren Zellen bestehende Jahresgrenze (h) beweist. In der Mitte des Grefässbündels finden wir einen secundären Markstrahl (r), welcher theils das Holzgewebe des zweiten Jahresringes (2), die KambiumSchicht (e), theils die Bastschicht (d) durchschneidet. Die Hauptoder primären Markstrahlen laufen stets in radialer Richtung vom Marke aus, die kleinen oder secundären Markstrahlen bilden sich in derselben Richtung innerhalb des Gefässbündels, erstrecken sich jedoch einerseits nicht bis zum Mark (k), andererseits auch nicht bis zur Mittelrinde (c). Die Bastschicht (d) bildet die Innenrinde und wird nach Aussen von dem Rindenparenchym oder der Mittelrinde (c) begrenzt.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1885

Authors and Affiliations

  • Hermann Hager

There are no affiliations available

Personalised recommendations