Nachweis und Bestimmung von Frischhaltungsmitteln

  • J. Grossfeld

Zusammenfassung

Die Bestimmung erfofgt genau wie bei der Bestimmung der Mineralstoffe (vgl. S. 94). — Für die Untersuchung von Pökel -fleisch auf Kochsalz vgl. S. 96.

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Literatur

  1. 1).
    Amtliche Anweisung zur chemischen Untersuchung des Weines.Google Scholar
  2. 2).
    Das Curcuminpapier wird durch einmaliges Tränken von weißem Filtrierpapier mit einer Lösung von 0,1 g Curcumin in 100 com Alkohol von 90 Maßprozent bereitet. Das getrocknete Curcuminpapier ist in gut verschlossenen Gefäßen vor Licht geschützt aufzubewahren. — Das Curcumin wird in folgender Weise hergestellt: 30 g feines, bei 100° getrocknetes Curcumawurzelpulver (Curcuma longa) werden im Soxhletschen Extraktionsapparate zunächst 4 Stunden lang mit Petroläther ausgezogen. Das so entfettete und getrocknete Pulver wird alsdann in demselben Apparate mit heißem Benzol 8–10 Stunden lang unter Anwendung von 100 ccm Benzol erschöpft. Zum Erhitzen des Benzols kann ein Glyeerinbad von 115–120° verwendet werden. Beim Erkalten der Benzollösung scheidet sich innerhalb 12 Stunden das für die Herstellung des Curcuminpapiers zu verwendende Curcumin ab.Google Scholar
  3. 3).
    Amtliche Anweisung zur chemischen Untersuchung des Weines.Google Scholar
  4. 1).
    Zur Herstellung der Lösung wird Trinatriumcitrat in der 1½ fachen Menge ausgekochtem heißen Wasser gelöst. 25 ccm dieser Lösung, mit 25 com ausgekochtem Wasser, 1 Tropfen Phenolphthaleinlösung und 1 Tropfen 1/10 N-Alkalilauge versetzt, müssen nach 20 Minuten langem Stehen bei Zimmertemperatur noch eben gerötet sein.Google Scholar
  5. 2).
    Richtiger 0,1237, entsprechend dem neueren Wert für das Atomgewicht des Bors von 10,82.Google Scholar
  6. 3).
    Chem. Weekbl. Bd. 19, S. 449–450. 1922; Chem. Zentralbl. 1923, II, S. 605.Google Scholar
  7. 4).
    Die Veraschung erfolgt nach Durchmischung des Stoffes mit Natriumcarbonat im Überschuß.Google Scholar
  8. 5).
    Nach den Ausführungsbestimmungen zum Fleischbeschaugesetze.Google Scholar
  9. 1).
    Wegen des häufig eintretenden starken Schäumens empfiehlt sieh die Anwendung noch größerer Kolben, etwa von 1 1 Inhalt.Google Scholar
  10. 2).
    Vgl. die Vereinfachung von Järvinen (S. 139), die sich nach meiner Nachprüfung bewährte.Google Scholar
  11. 1).
    Amtliche Anweisung zur chemischen Untersuchung des Weines.Google Scholar
  12. 1).
    Die Natriumarsenitlösung wird wie folgt bereitet: 1 g Arsentrioxyd (As2O3) wird in 10 ccm löproz. Natronlauge gelöst; hierauf setzt man 200 com öproz. Natriumhydro-carbonatlösung, sodann 6 ccm Salzsäure vom spezifischen Gewicht 1,12 hinzu, füllt mit 5 proz. Natriumhydrocarbonatlösung zu 1 1 auf und stellt die Lösung genau auf 1/50 N-Jodlösung ein.Google Scholar
  13. 2).
    Zeitschr. f. Untersuch. d. Nahrungs- u. Genußmittel Bd. 49, S. 283–286. 1925.Google Scholar
  14. 1).
    Nach den Ausführungsbestimmungen zum Fleischbeschaugesetze.Google Scholar
  15. 2).
    Nach den Ausführungsbestimmungen zum Meischbeschaugesetze.Google Scholar
  16. 3).
    Amtliche Anweisung zur chemischen Untersuchung des Weines.Google Scholar
  17. 1).
    Recueils des travaux chim. de Pays-Bas Bd. 44, S. 1072. 1925.Google Scholar
  18. 2).
    Zeitschr. f. angew. Chem. Bd. 38, S. 203–206. 1925; Zeitschr. f. Untersuch. d. Nahrungs- u. Genußmittel Bd. 50, S. 440–441.Google Scholar
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  20. 4).
    Tetraserum nach B. Psyl und R. Turnau. Vgl. J. König, Chemie der menschl. Nahrungs- und Genußmittel. Bd. III, 2. Teil, S. 254.Google Scholar
  21. 1).
    Zeitschr. f. Untersuch. d. Nahrungs- u. Genußmittel Bd. 49, S. 31–37. 1925.Google Scholar
  22. 2).
    Ber. d. dtseh. chem. Ges. Bd. 46, S. 2511. 1913.Google Scholar
  23. 1).
    Zeitschr. f. angew. Chem. Bd. 38, S. 203–206. 1925; Zeitschr. f. Untersuch. d. Nah-rungs- u. Genußmittel Bd. 50, S. 440–441. 1925.Google Scholar
  24. 1).
    Vgl. Cr. Denigès, Compt. rend, hebdom. des séances de l’acad. des sciences Bd. 150, S. 529–531. 1910; Zeitschr. f. Untersuch. d. Nahrungs- u. Genußmittel Bd. 23, S. 229.1910.Google Scholar
  25. 2).
    Zeitschr. f. Untersuch. d. Nahrungs- u. Genußmittel Bd. 14, S. 89. 1907; vgl. H. Fincke: Ebendort Bd. 27, S. 246–253. 1914.Google Scholar
  26. 1).
    Amtliche Anweisung zur chemischen Untersuchung des Weines.Google Scholar
  27. 1).
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  28. 2).
    Zeitschr. f. Untersuch. d. Nahrungs- u. Genußmittel Bd. 25, S. 389. 1913.Google Scholar
  29. 3).
    Vorteilhaft des Destillates aus dem mit verdünnter Schwefelsäure angesäuerten Stoffe, oder nach Ausschüttelung mit Äther wie bei Wein.Google Scholar
  30. 4).
    Amtliche Anweisung zur chemischen Untersuchung des Weines.Google Scholar
  31. 5).
    Nach den Entwürfen zu Festsetzungen über Lebensmittel. Heft 3: Essig und Essig-Google Scholar
  32. 1).
    Das Quecksilberoxyd ist in der Siedehitze durch Eingießen von Quecksilberchloridlösung in überschüssige reine Natronlauge zu bereiten, durch Dekantieren mit heißem Wasser gut auszuwaschen, auf einem Filter zu sammeln und als feuchte Paste aufzubewahren und zu verwenden.Google Scholar
  33. 1).
    Um Spuren freier Mineralsäure auszuschließen, setzt man vorteilhaft etwas Natriumacetat zu.Google Scholar
  34. 1).
    Amtliche Anweisung zur chemischen Untersuchung des Weines.Google Scholar
  35. 2).
    Sind die Ausschüttelungen — wie bei zuckerreichem Weine — stärker gefärbt als höchstens ganz schwach gelblich, so schüttelt man sie noch einmal mit 25 ccm Wasser aus, denen 5 ccm, und ein weiteres Mal mit 125 ccm Wasser, denen 2 ccm N-Natronlauge zugesetzt sind. Die vereinigten alkalischen Ausschüttelungen säuert man wieder mit etwa 3 ccm Schwefelsäure vom spezifischen Gewicht 1,11 an und schüttelt zweimal mit je 50 ccm des Äther-Petroläthergemisches aus. Mit diesen Ausschüttelungen verfährt man weiter wie oben beschrieben.Google Scholar
  36. 3).
    Wenn trotz Wiederholung der Ausschüttelung noch eine erheblichere Gelbfärbung zurückgeblieben ist, verwendet man nur 25 ccm.Google Scholar
  37. 1).
    Zeitschr. f. Untersuch. d. Lebensrnittel Bd. 51, S. 3–14. 1926.Google Scholar
  38. 2).
    Vgl. K. Baumann und J. Großfeld: Zeitschr. f. Untersuch. d. Nahrungs- u. Genußmittel Bd. 29, S. 397–409 u. 465–472. 1915.Google Scholar
  39. 1).
    Vgl. J. Großfeld: Zeitschr. f. Untersuch. d. Nahrungs- u. Genußmittel Bd. 30, S. 271–273. 1915.CrossRefGoogle Scholar
  40. 2).
    Amtliche Anweisung zur chemischen Untersuchung des Weines.Google Scholar
  41. 1).
    Phenolphthalein darf der Flüssigkeit zur Prüfung auf ihre alkalische Reaktion nicht zugesetzt werden.Google Scholar
  42. 1).
    Heftiges Schütteln ist unnötig und bewirkt leicht Emulsionen.Google Scholar
  43. 2).
    Diese können auch vor dem Ansäuern auf dem Wasserbade eingedampft werden.Google Scholar
  44. 3).
    Oder der entsprechenden Menge 90 proz. Schwefelsäure.Google Scholar
  45. 4).
    Natronlauge ist wegen der Bildung schwerlöslicher Natronfettseifen zu vermeiden.Google Scholar
  46. 5).
    Zeitschr. f. Untersuch. der Nahrungs- und Genußmittel Bd. 38, S. 191. 1919.Google Scholar
  47. 6).
    Vgl. J. König: Chemie der menschl. Nahrungs- und Genußmittel Bd. III, 1. Teü, S. 468; Zeitschr. f. Untersuch. d. Nahrungs- u. Genußmittel Bd. 17, S. 315. 1909. Der Perforator kann von der Firma C. Gerhardt in Bonn bezogen werden.Google Scholar
  48. Damit das Lösungsmittel immer klar in das Kölbchen ablief, legten wir ein kleines Wattebäuschchen in den unteren Teil des Apparates, beschickten ihn dann mit Tetrachlorkohlenstoff und fügten hierauf die Benzoesäurelösung zu.Google Scholar
  49. Der Tetrachlorkohlenstoff braucht nicht chemisch rein zu sein; wir benutzten das technische Produkt, indem wir es durch Destillation über Natronkalk von vorhandener Säure befreiten.Google Scholar
  50. Um den gebrauchten Tetrachlorkohlenstoff für weitere Analysen verwenden zu können, muß man ihn von seinen während des Analysenganges aufgenommenen Verunreinigungen (Alkohol, Benzoesäure, Phenolphthalein usw.) befreien; wir erreichten dieses am einfachsten dadurch, daß wir das zu reinigende Gemisch nach einmaliger Ausschüttelung mit Wasser und Natronlauge in einen hohen Zylinder gaben und durch ein auf den Boden reichendes Glasrohr beständig Wasser aus der Wasserleitung darin aufsteigen ließen, bis die anfangs entstandene Trübung vollständig verschwunden war und sich kein Alkohol mehr nachweisen ließ. Dann wurde in einem Scheidetrichter der Tetrachlorkohlenstoff von der wässerigen Flüssigkeit getrennt und nach Trocknen mit Öhlorcalcium destilliert.Google Scholar
  51. 2).
    Durch Anwendung alkoholischer Lauge werden Wasserausscheidungen vermieden, die man aber auch durch Zusatz von mehr Alkohol vermeiden kann.Google Scholar
  52. 3).
    Das Filtrat kann auch in geeigneter Weise mit Aether ausgeschüttelt werden.Google Scholar
  53. 1).
    Bei geringerer Menge Benzoesäure besser 100 g oder noch. mehr.Google Scholar
  54. 2).
    Es kann hier technisches, durch Destillation über Kalk oder Alkalien entsäuertes Benzol verwendet werden.Google Scholar
  55. 3).
    Die Flamme ist so zu regeln, daß Aufkochen und damit Überschäumen nicht eintritt.Google Scholar
  56. 4).
    Am besten nach mehreren Stunden.Google Scholar
  57. 1).
    Zeitschr. f. Untersuch. d, Nahrungs- u. Genußmittel Bd. 43, S. 350. 1922.Google Scholar
  58. 2).
    Mitt. a, d. Geb. d, Lebensmittelunters, u. Hyg. Bd. 16, S. 6–15. 1925; Chem. Zentralbl. 1925, I, S. 2738.Google Scholar
  59. 3).
    Amtliche Anweisung zur chemischen Untersuchung des Weines.Google Scholar
  60. 1).
    Pharmaceutical Journ. Bd. 115, S. 144–145. 1925; Chem. Zentralbl. 1925, II, S. 1783.Google Scholar

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© Julius Springer in Berlin 1927

Authors and Affiliations

  • J. Grossfeld
    • 1
  1. 1.Untersuchungsamte in RecklinghausenDeutschland

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